Über uns
Ein paar Fakten
Stichproben - Verein zur Förderung und Publikation wissenschaftlicher Arbeiten aus den Afrikawissenschaften.
2026: Redaktionsleitung: Ulrike Auer und Immanuel Harisch
- Tomi ADEAGA: lehrt und forscht in den Bereichen Afrikanische Literatur, afrikanischen Diaspora, Black European Studies, Kulturwissenschaften, Digital Humanities, Feministische Studien und Gender Studies sowie Übersetzungswissenschaft und Übersetzungsforschung. Promotion in Übersetzungs- und Translationalwissenschaft an der Universität Siegen (2006), Postdoktorandin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien (2014–2021), Habilitation im Jahr 2021 in Afrikanischer Literaturwissenschaft. Gastprofessorin am Institut für Gender- und Politikwissenschaften der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Österreich (2024). Organisierte und leitete zwischen 2014 und 2021 die monatlichen Treffen des Vienna African Writers Club (VAW) am Institut für Afrikawissenschaften. Mitglied der African Literature Association und der African Studies Association der USA. Veröffentlichung einer Monografie: „Translating and Publishing African Language(s) and Literature(s): Examples from Nigeria, Ghana and Germany“ (2006), von Forschungsartikeln und Lexikonbeiträgen in begutachteten Fachzeitschriften und Büchern; Vorsitzende des Snyder-Aidoo-Literaturpreiskomitees für kreatives Schreiben, Autorin von Kurzgeschichten, die in Anthologien veröffentlicht wurden, sowie Herausgeberin von „Payback and Other Stories: An Anthology of African and African Diaspora Short Stories“.
- Daniela ATANASOVA: Doktorandin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien und Mitglied der Forschungsplattform „Mobile Cultures and Societies“. Ihr Promotionsvorhaben ist eine historische Untersuchung der sozialen und räumlichen (Im-)Mobilität von Frauen in Sambia seit den 1950er Jahren, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Frauen liegt, die in der ländlichen Ostprovinz und der Hauptstadt Lusaka lebten und zwischen diesen Orten hin- und herzogen. Zuvor absolvierte sie den European Master in Global Studies an der Universität Wien und der Universität Wrocław sowie einen Bachelor-Abschluss in englischer Sprache und Literatur an der Universität „Sankt Kyrill und Method“ in Skopje erworben, wobei sie ein Jahr lang an der Duke University in den Vereinigten Staaten studierte.
- Ulrike AUER: Studium der Afrikanistik und Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 1999 Leiterin des Sekretariats am Institut für Afrikawissenschaften. Seit 2009 für den administrativen Bereich der Stichproben zuständig. Redaktionsleitung
- Carl-Philipp BODENSTEIN: studierte afrikanische Geschichte und Anthropologie in Wien mit Schwerpunkt auf der historischen Geografie städtischer Räume. Anschließend hatte er eine Postdoc-Stelle am Institut für Stadtplanung und Geoinformationsmanagement der Universität Twente (NL) inne und war als Wissenschaftler für das African Cities Research Consortium (ACRC) der Universität Manchester tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Raumtheorie und (partizipative) Methoden, (Peri-)Urbanisierung, Anpassung an den Klimawandel in Städten sowie städtische Infrastruktur und Infrastrukturentwicklung.
- Eric BURTON: Assistenzprofessor für Globalgeschichte am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck. Im Anschluss an Studien der Internationalen Entwicklung und Kultur- und Sozialanthropologie an den Universitäten Wien und Dar es Salaam verfasste er seine Dissertation in Geschichte zum Afrikanischen Sozialismus in Tansania und den Entwicklungspolitiken der DDR und der BRD. 2019 war er Gastdozent an der University of Ghana in Legon. Weitere Tätigkeiten als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter, Lehrbeauftragter und Gastforscher an der Universität Wien, dem SFB 1199 der Universität Leipzig und der University of Exeter mit Spezialisierung auf die Themenbereiche Entwicklungspolitik, Sozialismen und Bildungsmigration. Aktuelles Forschungsprojekt zu “Drehkreuzen der Dekolonisierung: Kairo, Accra und Dar es Salaam, 1956-65”.
Alessandro DE COLA ist FWF-ESPRIT-Fellow und Projektleiter des Projekts „Eine andere Seite der Münze" (2026–2029, DOI: 10.55776/ESP3352825) an der Universität Wien sowie Research Affiliate der International Studies Group der University of the Free State. Seine Forschung befasst sich mit der Sozial-, Wirtschafts- und Geldgeschichte Ostafrikas und des Indischen Ozeans im 19. und 20. Jahrhundert. Derzeit schreibt er eine Monografie zur Geldgeschichte Eritreas und des Roten Meeres während der italienischen Kolonialzeit. Seine jüngsten Publikationen untersuchen die Rolle afrikanischer Akteurinnen und Akteure bei der Gestaltung kolonialer Geldpolitik, den Einsatz von Geld bei der Rekrutierung afrikanischer Soldaten für die italienische Armee sowie die Auswirkungen kolonialer Währungsregulierungen in Eritrea während des Ersten Weltkriegs.
- Birgit ENGLERT: Assoziierte Professorin für afrikanische Geschichte und Gesellschaft am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien, wo sie sich 2023 auch habilitierte. Zahlreiche Publikationen mit den Schwerpunkten Landrechte, populärkulturelle Praktiken, Mobilitäten, Solidaritäten und qualitative Forschungsmethoden. Birgit ist Gründungsmitglied und war von 2001 bis 2021 (mit kürzeren Unterbrechungen) leitende Redakteurin von Stichproben.
- Dominik FRÜHWIRTH:
- Bea DE ABREU FIALHO GOMES: Bis Oktober 2019 Senior Lecturer für Rassismus- und Entwicklungsforschung am Institut für Internationale Entwicklung, seit 2019 pensionierte wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Wien.
- Immanuel R. HARISCH: seit 2021 einer der verantwortlichen HerausgeberInnen von Stichproben, ist derzeit Projektleiter des FWF ESPRIT Projekts "Ersatzteile. Eine transnationale Geschichte der Automobilität" (2026-2029). Davor war er Postdoktorand im FWF-Projekt "A Socialist Workplace in Postcolonial Africa: A Connected History of the Yugoslav Workforce in Zambia". In seiner mit dem Walter-Markov-Preis ausgezeichneten Dissertation untersuchte er Institutionen, Netzwerke und Mobilitäten afrikanischer GewerkschafterInnen während des Kalten Kriegs. Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes Navigating Socialist Encounters. Moorings and (Dis)Entanglements between Africa and East Germany during the Cold War (de Gruyter, 2021) und hat mehrere Fachartikel über afrikanische/globale Arbeitsgeschichte, afrikanische Sozialismen, Ost-Süd-Verbindungen und Wissensproduktion veröffentlicht. Redaktionsleitung
- Lisa HOPPEL: DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Sie hat Geschichte (BA), Globalgeschichte und Global Studies (MA) und Internationale Entwicklung studiert. Ihr globalhistorisches Dissertationsprojekt befasst sich mit Afro-Asiatischen Netzwerken und ihrer Bedeutung für panafrikanische Institutionalisierung in den 1950er und 1960er Jahren. Zu ihren Forschungsinteressen zählen (afrikanische) Nationalismen, afrikanische Befreiungsbewegungen, Panafrikanismus, Kalter Krieg und Süd-Süd-Beziehungen sowie transnationale Ideengeschichte.
- Elisabeth KNITTELFELDER: Post-Doc Universitätsassistentin und Lektorin am Institut für Afrikawissenschaften an der Universität Wien, Österreich. Sie promovierte an der Karl-Franzens-Universität Graz im Bereich Anglistik und Amerikanistik und ist Marietta Blau-Stipendiatin. Sie forschte zum südafrikanischen Theater an der University of the Western Cape (UWC) in Südafrika und an der Universität Potsdam in Deutschland. Von 2022 bis 2023 war sie als OeAW (Österreichische Akademie der Wissenschaften) Postdoctoral Fellow an der Anglistik der Universität Wien tätig. Derzeit arbeitet sie zu Hydrokolonialismus, Ecocriticism und Klimagerechtigkeit in afrikanischen Literaturen und Theater.
- Martina KOPF: Senior Lecturer für Afrikanische Literaturen am Institut für Afrikawissenschaften. Ehemalige Afrika-Redakteurin bei Südwind – Magazin für internationale Politik, Kultur und Entwicklung (2004-2009), PI im FWF Elise Richter Projekt Concepts of Development in Postcolonial Kenyan Writing (2017-2022) und Forschungsmitarbeiterin im FWF-Projekt Colonial Concepts of Development in Africa, 1920-1960 (2009-2012). Visiting Fellow an der University of Nairobi (2020) und Goethe Universität Frankfurt (2017); Fellow am Centre for Global Cooperation Research der Universität Duisburg-Essen (2014-2015) und Gastprofessorin am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien (2015). Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind afrikanische Literaturen und Kulturen des 20. und 21. Jahrhunderts (Ost- und Westafrika); Entwicklung und Dekolonisierung von Wissen; Trauma, Narration und Ethik der Repräsentation; interkulturelle und intersektionale Feminismen.
- Nicolas MABILLARD:
- Arno SONDEREGGER: Senior Lecturer für Afrikanische Geschichte und Gesellschaften am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien (seit 2010), Lehrstuhlvertretung der Professur für Geschichte Afrikas am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (2012-13); Stellvertretender Institutsvorstand an den Afrikawissenschaften der Universität Wien (2011-14); Lektor im Projekt Internationale Entwicklung (2005-10) und am Institut für Afrikanistik (2004-10); DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2002-04); Dissertationsstudium: Afrikanische Geschichte (2002-05), Magisterstudium: Theaterwissenschaft (1993-94), Völkerkunde (1993-98), Afrikanistik (1994-2000). Lehr- und Forschungsinteressen: Politische-, Sozial-, Kultur- und Ideengeschichte Afrikas, Globalgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Historische Rassismusforschung.
- Daniela WALDBURGER: Privatdoz., Senior Lecturer für Swahili und Lektorin für Sprachwissenschaft am Institut für Afrikawissenschaften in Wien.
- Dominik WOLF: Absolvierte das Studium der Afrikawissenschaften und der Geschichtswissenschaften an der Universität Wien. Während seiner Studienzeit war er als Studienassistent am Institut für Afrikawissenschaften tätig. Derzeit arbeitet er an Provenienzforschungsprojekten am Weltmuseum Wien und am Naturhistorischen Museum Wien, in denen koloniale Erwerbskontexte untersucht werden. Im Rahmen seiner Dissertation beforscht er die ostafrikanischen Sammlungen der k.k. Kriegsmarine für das k.k. Naturhistorische Hofmuseum. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte Ostafrikas im 19. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte sowie (post)koloniale Provenienzforschung.
- Anaïs ANGELO (2020-2023): Ich bin Post-Doc-Assistentin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien (Österreich), wo ich an dem Projekt “Where are the Women? Power, Gender and Political Biographies in Kenya” arbeite. Nach einem Master in Politikwissenschaft in Sciences Po Paris, habe ich mich an der University of Michigan (Ann Arbor, USA) in Afrikawissenschaften spezialisiert. Dann habe ich mich für Geschichtswissenschaften entschieden, um die Wurzeln der Präsidialmacht in Afrika aus neuen Perspektiven zu analysieren und habe an der Europäischen Universität (Florenz, Italien) promoviert. Meine Dissertation “Power and the Presidency: The Jomo Kenyatta Years” ist bei Cambridge University Press erschienen (2020). Für mein aktuelles Postdoc-Projekt untersuche ich die Karrieren der ersten kenianischen Frauen, die in den 1960er- und 1970er-Jahren für einen Parlamentssitz kämpften, einer Zeit, in der die Politik im Wesentlichen männlich blieb.
- Veronika BILGER (2001-2014): Afrikawissenschaftlerin mit Schwerpunkt Migration. Arbeitet am International Center for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien.
- Bianca BOROS (2017): Studium der Afrikawissenschaften, Bildungswissenschaften und Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Studienassistentin am Institut für Afrikawissenschaften.
- Elke CHRISTIANSEN (2001-2013): Studium der Afrikawissenschaften mit den Schwerpunkten Entwicklungspolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Wien. Leitet das Sekretariat für die Studienrichtung Internationale Entwicklung an der Universität Wien.
- Martina CIGANIKOVA (2008-2017): Studium der Afrikawissenschaften, der Internationalen Entwicklung und der Sozial- und Kulturanthropologie in Wien. Dissertation zum Thema: „Democratization Processes in Global Comparison. Governance of Oppositional Forces in Semi-Peripheral Societies.“ Forschungsschwerpunkte: Governance, Demokratie- und Transitionforschung.
- Claudia DAL BIANCO (2011-2016): Studium der Afrikawissenschaften und der Internationalen Entwicklung. Arbeitet als Projektleiterin bei der Frauensolidarität in Wien.
- Ingeborg GRAU (2001-2022): Vertragslehrerin i. R./ Institut für Afrikawissenschaften/ Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte zur Geschichte Afrikas südlich der Sahara: Kolonialismus; Mission; Geschichte und Literatur; Wandel der Geschlechterverhältnisse; Genderforschung.
- Petra KARUME (2016-2017): Studium der Afrikawissenschaften und der Internationalen Entwicklung in Wien. Arbeitet als Universitätsassistentin prae doc am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Schreibt derzeit an einer Dissertation über historische Landschaftsveränderungen in einem peri-urbanen Forstreservat in Tansania.
- Albert KRALER (2001-2013): Politikwissenschaftler und Afrikanist mit Schwerpunkt Migration. Arbeitet als Programme Manager am International Center for Migration Policy Development (ICMPD), daneben Lehraufträge an der Universität Wien und der TU Wien.
- Miša KRENČEYOVÁ (2008-2017): Diplomstudium Internationale Entwicklung, Doktorat Afrikawissenschaften (Uni Wien). Interessenschwerpunkte: Flucht, Migration, Empowerment, Gender, Rassismusforschung, Entwicklungsforschung, Menschenrechte, Konzepte und Repräsentationen von Afrika, Wissenschaftsgeschichte Afrikas.
- Irmi MARAL-HANAK (2001-† August 2011): Ao. Professorin am Institut für Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Swahili – Sprachvermittlung und Literatur, Kommunikation und Entwicklung, Diskursanalyse, feministische Entwicklungskonzepte, Sozialpolitik. Regionalschwerpunkt: Ostafrika.
- Karin OBERAIGNER (2001): Studium der Afrikawissenschaften an der Universität Wien.
- Clemens PFEFFER (2011-2017): Studium der Internationalen Entwicklung in Wien. 2010-2015 Praedoc Universitätsassistent am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Schreibt an einer Dissertation zum Thema 'Antikolonialer Widerstand in der Weimarer Republik, 1919-1933'.
- Kirsten RÜTHER (2014-2022): Professorin für Afrikanische Geschichte am Institut für Afrikawissenschaften. Stationen als Historikerin und Afrikawissenschaftlerin an der Leibniz Universität Hannover, Universität Hamburg, Freie Universität Berlin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Universität Zürich. Methodisch in der Sozial- und Verflechtungsgeschichte mit empirischem Schwerpunkt im südlichen Afrika verankert. Forschungsgebiete: Christianisierung und Kolonialismus, Gesundheit und populäre Kultur, Verwandtschaftsforschung, Städte und Wohnen.
- Walter SCHICHO (2001-2022): Univ.Prof. im Ruhestand seit 2010. Forschungsschwerpunkte: Afrikanische Zeitgeschichte und Entwicklungsforschung. Regionalschwerpunkte: Tanzania, Demokratische Republik Kongo, frankophones Westafrika.
- Katharina WURZER (2016-2022): Studium der Afrikawissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Studentische Mitarbeit in Forschung und Lehre am Institut für Afrikawissenschaften, Staatswissenschaft und am Institut für Internationale Entwicklung.
- Prof. Dr. Tunde ADELEKE, Center for American Intercultural Studies, Iowa State University, Ames
- Priv.-Doz. Dr. Katrin BROMBER, Zentrum Moderner Orient, Berlin
- Prof. Dr. Frederick COOPER, Department of History, New York University
- Prof. Dr. Toyin FALOLA, Department of History, University of Texas, Austin
- Prof. Dr. Heidi HUDSON, Centre for Africa Studies, University of the Free State, Bloemfontein, South Africa
- Prof. Dr. Nancy Rose HUNT, Department of History, University of Michigan, Ann Arbor
- Prof. Dr. Emma HUNTER, Edinburgh Centre for Global History, University of Edinburgh
- Prof. Dr. Alexander KEESE, Départment d`Histoire générale, Université de Genève
- Prof. Dr. Roman LOIMEIER, Institut für Ethnologie, Universität Göttingen
- Prof. Dr. Paul LOVEJOY, Canada Research Chair in African Diaspora History, Department of History, York University
- Prof. Dr. Henning MELBER, University of Pretoria / University of the Free State, Bloemfontein, South Africa
- Prof. Dr. Sabelo J NDLOVU-GATSHENI, Archie Mafeje Research Institute, University of South Africa, Pretoria
- Prof. Dr. Brigitte REINWALD, Historisches Seminar, Leibniz Universität, Hannover
- Dr. Alena RETTOVÁ, Department of the Languages and Cultures of Africa, School of Oriental and African Studies, University of London
- Prof. Dr. Aly TANDIAN, Université Gaston Berger de Saint-Louis, Sénégal
- Dr. Judith VAN ALLEN, Institute for African Development, Center for International Studies, Cornell University, Ithaca
- Prof. Dr. Clarissa VIERKE, Afrikanistik, Institut für Afrikastudien, Universität Bayreuth
Peer Review
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Diese Zeitschrift legt großen Wert auf transparente und reproduzierbare Forschung. Wir ermutigen die Autor:innen, sich bei der Darstellung ihrer Methodik an bewährten Verfahren zu orientieren und beispielsweise Einzelheiten zum Studiendesign, zu den verwendeten Quellen und deren Herkunft sowie zu den verwendeten Auswahlverfahren zu beschreiben. Wo immer möglich, ermutigen wir die Autor:innen, den Leser:innen die Nachweise, die ihre Ergebnisse untermauern, zur Verfügung zu stellen, wozu quantitative Daten oder qualitative Materialien gehören können.
Liste aller Autor:innen, die in den Stichproben publiziert haben
Bitte beachten Sie: Die hier angegebene Position einer Autorin bzw. eines Autors entsprach dem Stand zum Zeitpunkt ihres bzw. seines letzten Beitrags zu STICHPROBEN und kann sich seither geändert haben.
Alphabetische Reihung A-J
- Abdilatif ABDALLA (Nr. 39) ist ein kenianischer Schriftsteller, politischer Aktivist und Wissenschaftler. Er lebt in Deutschland, wo er von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2011 am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Leipzig lehrte. Zuvor unterrichtete er an der School of Oriental and African Studies der Universität London. Von 1986 bis 1994 war er Managing Director und Chefredakteur des in London erschienenen Africa Events magazine. Außerdem arbeitete Abdalla von 1979 bis 1986 in der Kiswahili-Abteilung des BBC World Service in London. Davor war er sieben Jahre lang Senior Research Fellow am Institut für Kiswahili-Forschung der Universität Dar es Salaam in Tansania. Von Dezember 1968 bis März 1972 war er wegen seines politischen Engagements gegen die kenianische Regierung im Hochsicherheitsgefängnis Kamiti in Kenia inhaftiert, nachdem er die politische Broschüre Kenya: Twendapi? (Kenia: Wohin gehen wir?) verfasst, veröffentlicht und verbreitet hatte. Während seiner Einzelhaft schrieb er die Gedichte, die 1973 unter dem Titel Sauti ya Dhiki veröffentlicht wurden und später mit dem Kenyatta Literary Award ausgezeichnet wurden.
- Dechasa ABEBE (Nr. 49) ist Associate Professor für Geschichte an der Universität Addis Abeba in Äthiopien. Er hat mehrere Zeitschriftenartikel und Bücher zur neueren Geschichte Äthiopiens verfasst. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen gehören: Dechasa Abebe. 2024. „Rural Governance in Urban Space: A History of the City Management of Addis Ababa (1991-2005)“, in Ethiopian Journal of Development Research 46 (2), 113–138; 2023. „Trends in Personal Names of Šäwan Royal Family from Nǝguś Śahlä Śǝllase to Nǝguśä Nägäst Ḫaylä Śǝllase I, c. 1810s-1970s“, in Journal of Ethiopian Studies 56 (2), 51–72; 2022. „Kǝtät Awaj’s of Emperor Mǝnilǝk and Ḫailä Sǝlasse to counter the Italian Aggressions: A Comparative Text Analysis“, in Ethiopian Journal of the Social Sciences and Humanitie 18 (2), 96–117; 2021. „Backgrounds to the Socio-political pitfalls of Lij Iyasu (r. 1913-1916)“, in The International Journal of Ethiopian Studies 15 (1), 81–99.
- Richard Abayomi ABORISADE Ph.D (Nr. 46) ist Professor der Soziologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Olabisi Onabanjo University im nigerianischen Bundesstaat Ogun. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Gewalt innerhalb der Familie, Viktimisierung, das nigerianische Strafjustizsystem und der Umgang mit Straftäter*innen, Polizeiarbeit im Nigeria des 21. Jahrhunderts, Viktimisierung durch Cyberkriminalität, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung in Nigeria. Zu diesen Themen hat er in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert.
- Tomi ADEAGA PD PhD (Nr. 47) habilitierte sich 2020 im Bereich African Diaspora Studies am Institut für Afrikawissenschaften der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, wo sie afrikanische Literatur und Literaturen der afrikanischen Diaspora lehrt. Außerdem unterrichtet sie am Institut für Gender Studies der Universität Wien. Sie ist Mitherausgeberin von Payback and Other Stories – An Anthology of African and African Diaspora Short Stories (2018) und Autorin von Translating and Publishing African Language(s) and Literature(s): Examples from Nigeria, Ghana and Germany (2006). Ihre Kurzgeschichte „Marriage and Other Impediments“ erschien in African Love Stories: An Anthology (2006). Sie übersetzte Olympe Bely-Quénums C’était à Timony unter dem Titel As She Was Discovering tigons (2017). Zudem veröffentlichte sie Buchkapitel und Beiträge in Literaturzeitschriften, darunter „Sexuality, Resilience, and Mobility in Amma Darko’s Beyond the Horizon and Chika Unigwe’s On Black Sisters’ Street“ in Women Writing Diaspora: Transnational Perspectives in the 21st Century, herausgegeben von Rose Sackeyfio (2021), sowie „Colonialism and Sexuality in Tayeb Salih’s Season of Migration to the North and Peter Kimani’s Dance of the Jakaranda“ im Journal of the African Literature Association (JALA) (2020). Sie ist Mitglied mehrerer Redaktionsbeiräte, darunter jener des Journal of African Gender Studies (JAGS) und von Stichproben. Vienna Journal of African Studies. Ihre Forschungsinteressen umfassen afrikanische Geschlechterforschung, afrikanische Literaturwissenschaft, African Diaspora Studies, Übersetzung und transnationale Studien.
- Tunde ADELEKE (Nr. 32/ 35/ 38) ist Professor für Geschichte am Institut für Geschichte der Iowa State University in Ames und Direktor des Studienprogramms African and African American Studies (AAAS). Seine Fachgebiete sind afrikanische Geschichte und African American Studies. Zu seinen zahlreichen Büchern gehören Africa in Black Liberation Activism: Malcolm X, Stokely Carmichael and Walter Rodney (2017), The Case Against Afrocentrism (2009), Without Regard to Race: The Other Martin Robinson Delaney (2003 und 2012) sowie UnAfrican Americans: Nineteenth Century Black Nationalists and the Civilizing Mission (1998).
- Hypolite A. ADIGWE (Nr. 13) ist Direktor für Mission und Dialog beim Katholischen Sekretariat Nigerias sowie Direktor der Päpstlichen Missionswerke. Innerhalb der Christian Association of Nigeria ist er für Bildung sowie die Förderung von Jugendlichen und Frauen verantwortlich. 1988/89 war er Mitglied der verfassunggebenden Versammlung Nigerias.
- Peter Oracha ADOYO (Nr. 3) ist Pädagoge für Gehörlose und leitete in Kenia zuletzt die „Maseno School for the Deaf”. Derzeit dissertiert er am „Institut für deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser” in Hamburg über die Rolle der kenianischen Gebärdensprache „Kenyan Sign Language” in der pädagogischen Praxis.
- Karembe F. AHIMBISIBWE (Nr. 50) ist Postdoctoral Researcher an der Universität Jyväskylä in Finnland und Lecturer am Institut für Erwachsenen- und Gemeinwesenbildung der Makerere-Universität in Uganda. Er forscht zu Staatsbürgerschaft, alltäglichem Widerstand, Lernen und Selbstorganisation an der Basis, prekären Lebensbedingungen während der Pandemie sowie Nichtregierungsorganisationen.
- Otobong Enefiok AKPAN (Nr. 48) ist Doktorandin am Institut für Archäologie und Kulturerbestudien der Ahmadu Bello University in Zaria, Nigeria. Ihr Forschungsinteresse am Management kultureller Ressourcen hat sie zu kontinuierlicher Forschung über archäologische Relikte und Felskunst in der Cross-River-Region sowie an Fundorten im Norden Nigerias veranlasst. Als zielorientierte Archäologin möchte sie aktiv zum Erreichen von Forschungszielen beitragen und mit anderen Forschenden konstruktiv, kreativ und professionell zusammenarbeiten. Sie strebt danach, das kulturelle Erbe ihres Umfelds zu erforschen, zu entdecken, zu bewahren und zu fördern, um es für künftige Generationen zu erhalten und weltweit sichtbar zu machen.
- Agustina ALVAREZ (Nr. 46) erwarb einen Bachelorabschluss an der Universität Wien (2014) und einen Masterabschluss in Afrikawissenschaften an der Universität Leiden (2016). An der Universität Dar es Salaam spezialisierte sie sich auf zeitgenössische Politik, internationale Beziehungen und Außenpolitik Ostafrikas; sie spricht fließend Kiswahili. Seit 2016 konzentriert sich ihre Forschung auf heilige Wälder in der Kilimandscharo-Region. Derzeit ist sie Programmkoordinatorin für Äthiopien und Mosambik bei einer internationalen NGO mit Sitz in Wien. Daneben setzt sie ihre Forschung und Feldforschung unabhängig fort und präsentiert ihre Ergebnisse auf internationalen Konferenzen in Europa.
- Carole AMMANN (Nr. 30) ist Doktorandin und Lehrende am Institut für Sozialanthropologie der Universität Basel in der Schweiz. Im Rahmen ihrer Dissertation führte sie zwischen 2011 und 2013 Feldforschung in Guinea durch. Ihr besonderes Interesse gilt Fragen von Geschlecht, Staatlichkeit, staatlichem Wandel, politischer Artikulation und Alltag.
- Margit AMMER (Nr. 19) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte.
- Job Shipululo AMUPANDA (Nr. 35) ist Senior Lecturer für Politikwissenschaft an der Universität Namibia. Darüber hinaus engagiert er sich als Jugendaktivist in der Affirmative Repositioning Movement, die sich für soziale Gerechtigkeit im Allgemeinen und wirtschaftliche Freiheit im Besonderen einsetzt.
- Sina APING (Nr. 43) studierte Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Sie forscht zu Rassismus, Intersektionalität, der afrikanischen Diaspora in Europa und Antidiskriminierung. Ihre Schwerpunkte liegen in der kritischen Entwicklungs- & Rassismusforschung sowie machtkritischer Bildungsarbeit. Sie ist Mitglied des Bildungsprojektes AEWTASS – Advancing Equality Within The Austrian School System. Sie ist Referentin für Dekolonisierung beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V.
- Esther ASENSO-AGYEMANG (Nr. 44) ist Nachwuchswissenschaftlerin im Bereich Entwicklungssoziologie. Ihre Forschungsinteressen umfassen transnationale Familien, Sozialpolitik und die gesellschaftliche Rolle von Technologie. Sie ist Research Officer im Projekt „Gender Equitable and Transformative Social Policy for Post-COVID-19 Africa“ (GETSPA) am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Ghana. Zuvor arbeitete sie an weiteren Entwicklungsprojekten der Universität mit. Sie erhielt außerdem Förderung durch das Projekt „Building a New Generation of Academics in Africa“ (BANGA-Africa) sowie ein Stipendium des Erasmus+-Programms für internationale Mobilität von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten.
- Daniela ATANASOVA (Nr. 44) ist Doktorandin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien und Mitglied der Forschungsplattform Mobile Cultures and Societies. Ihre geschichtswissenschaftliche Dissertation untersucht die sozialen und räumlichen (Im-)Mobilitäten von Frauen in Sambia, insbesondere jener Frauen, die seit den 1950er-Jahren innerhalb der Ostprovinz und zwischen dieser und der Hauptstadt Lusaka mobil beziehungsweise immobil waren.
- Adewole Akinyemi ATERE PhD (Nr. 46) ist Professor für Kriminologie und Strafvollzugswissenschaft. Er ist am Institut für Kriminologie und Sicherheitsstudien der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Osun State University tätig. Er hat einen Bachelorabschluss in Soziologie sowie einen Masterabschluss in Soziologie mit Schwerpunkt Kriminologie (1991) und einen Doktortitel in Kriminologie und Strafvollzugswissenschaft (2000), beide von der Universität Ibadan. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit erstreckt sich auf Soziologie, Kriminologie, Strafvollzugswissenschaft und Soziale Arbeit. Er verfügt über zahlreiche Publikationen, insbesondere im Bereich Kriminologie. Außerdem war er als externer Prüfer sowohl für grundständige als auch für weiterführende Studiengänge tätig.
- Birgit ATHUMANI HANGO (Nr. 50) leitet die Fachbibliothek für Afrika- und Nahoststudien an der Universität Wien. Sie hat einen Magisterabschluss (Mag. phil.) in Afrikawissenschaften und einen Masterabschluss (MSc) in Bibliotheks- und Informationswissenschaft von der Universität Wien. 2021 war sie Mitbegründerin der Arbeitsgruppe „Colonial Contexts in Libraries – Decolonize the Library!“, die sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Black-Lives-Matter-Bewegung in Österreich befasst.
- Eric AWICH OCHEN (Nr. 41) promovierte am Zentrum für Angewandte Kindheitsforschung der Fakultät für Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Huddersfield im Vereinigten Königreich. Zudem absolvierte er postdoktorale Weiterbildungen am Zentrum für Afrikastudien der Universität Cambridge und am John and Elnora Ferguson Centre for African Studies der Universität Bradford. Derzeit ist er Senior Lecturer am Institut für Soziale Arbeit und Sozialverwaltung des College für Geistes- und Sozialwissenschaften der Makerere-Universität in Uganda. 2015 und 2019 war er Gast-Senior-Lecturer an der Universität Göteborg in Schweden. Seine Publikationen behandeln gesellschaftspolitische Fragen und Themen der sozialen Entwicklung. Gegenwärtig ist er als Co-Investigator und Country Director in einem vierjährigen, durch UK Research and Innovation finanzierten Projekt zur Verringerung geschlechtsspezifischer Gewalt in Uganda tätig (www.noneinthree.org). Darüber hinaus ist er Co-Principal Investigator und Koordinator der Partnerinstitutionen im Globalen Süden in einem sechsjährigen NORHED-II-Projekt (2021–2026) zur Neugestaltung der Ausbildung in Sozialer Arbeit in Ostafrika, an dem Uganda, Ruanda, Tansania und Norwegen als zentrale Partnerländer beteiligt sind.
- Joseph Bosco BANGURA (Nr. 35) ist als Teilzeitforscher an zwei Einrichtungen der Ton Duc Thang University in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, angebunden: (1) am Institut für Management von Wissenschafts- und Technologieentwicklung und (2) an der Fakultät für Sozial- und Geisteswissenschaften.
- Elizabeth (Betty) BANKS (Nr. 42) ist Historikerin mit den Schwerpunkten Sowjetunion und Afrika im 20. Jahrhundert. Ihre Forschung befasst sich mit sozialistischer Globalisierung und internationalem Sozialismus im Kalten Krieg. Sie ist Mitherausgeberin von The African Soviet Modern, einer 2021 erschienenen Sonderausgabe von Comparative Studies of South Asia, Africa, and the Middle East, und arbeitet an einem Buchmanuskript zu den Verbindungen zwischen der UdSSR und Mosambik von den 1960er-Jahren bis zum Zerfall der Sowjetunion. Ihre gegenwärtige Forschung untersucht wirtschaftspolitische Entscheidungsprozesse in internationalen Institutionen, insbesondere die Rolle von Fachleuten in und aus Afrika und der UdSSR. Sie promovierte an der New York University und ist derzeit ERC-finanzierte wissenschaftliche Mitarbeiterin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.
- Harald BARRE (Nr. 28) (Jahrgang 1984) schloss 2011 sein Masterstudium mit einer Arbeit über senegalesische und ghanaische Migration ab. Sein Interesse an der afrikanischen Diaspora wurde durch ein von der Fulbright-Kommission gefördertes Auslandsstudienjahr in Lincoln, Nebraska, USA, geweckt. Seit 2014 arbeitet er an seinem Dissertationsprojekt zur Geschichte des Panafrikanismus in Dar es Salaam in den 1960er- und 1970er-Jahren.
- Dauda Waiswa BATEGA (Nr. 50) ist Senior Lecturer am Institut für Soziologie und Anthropologie der Makerere-Universität. Er hat einen Doktortitel in Soziologie und war an Forschungsprojekten zu Wasser und Gesellschaft, Umwelt und Bevölkerungsgesundheit beteiligt. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen gehören „Water Supply and Sanitation Services in Small Towns in Rural-urban Transition Zones: The Case of Bushenyi-Ishaka Municipality, Uganda“ und „Caught in the Middle? Access to water in the rural to urban transformation of Bushenyi-Ishaka municipality, Uganda“.
- Heike BECKER (Nr. 41) ist Sozial- und Kulturanthropologin sowie Autorin. Sie leitet das Institut für Anthropologie der Universität des Westkaps in Südafrika und unterrichtet dort anthropologische Theorie, visuelle Kultur, Populärkultur und die Politik der Differenz. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Erinnerungspolitik, Populär- und visuelle Kultur sowie soziale Widerstandsbewegungen im südlichen Afrika, insbesondere in Südafrika und Namibia. Derzeit beschäftigt sie sich auch mit der Dekolonisierung öffentlicher Räume, erinnerungspolitischem Aktivismus und antirassistischer Politik in Deutschland und im Vereinigten Königreich. Mit Tonarchiven und mündlicher Dichtung im Norden Namibias setzte sie sich in „‘Let me come to tell you’. Loide Shikongo, the King, and poetic license in colonial Ovamboland“ (History & Anthropology) auseinander. Heike Becker hat außerdem zahlreiche Arbeiten über Erinnerung, Aktivismus, Denkmäler und Kunst im öffentlichen Raum in Namibia und Südafrika veröffentlicht und gemeinsam mit Carola Lentz die Sonderausgabe „The politics and aesthetics of commemoration: National days in southern Africa“ (Anthropology Southern Africa) herausgegeben.
- Jigal BEEZ (Nr. 5) ist Anthropologe und arbeitet am geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereich „Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse“ der Universität Bayreuth. Er forscht im Projekt „Bewässerung am Kilimandscharo“.
- Paul BEITZER (Nr. 25) ist Absolvent des Studienganges Internationale Entwicklung und der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien.
- Temitope Yetunde BELLO (Nr. 45) ist Lecturer an den Instituten für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen der Kola Daisi University in Ibadan, Nigeria. Sie erhielt Stipendien und Fördermittel für die Teilnahme an nationalen und internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen und war im Rahmen von CODESRIA, SSRC, MIASA, SMUS, TETFUND, SOAS Universität London, Universität Edinburgh, Mo Ibrahim Foundation und Baywood Foundation an eigenständigen und kooperativen Forschungsprojekten beteiligt. Aus einigen dieser Tätigkeiten sind wissenschaftliche Publikationen zu Medien und Politik, sozialen Medien und Selbstjustiz durch Menschenmengen, Selbstjustiz und Justizsystem, Aufstandsbewegungen und der Unsicherheit von Frauen sowie Urbanisierung und informellem Sektor hervorgegangen.
- Michael BIGL (Nr. 49) verfügt über einen Magisterabschluss in Rechtswissenschaften (Mag. iur.) und einen Bachelorabschluss in Geschichte von der Universität Wien. Während seines Studiums war er als Studien- und wissenschaftlicher Projektassistent am Institut für Geschichte und am Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung tätig. Zuletzt arbeitete er als Universitätsassistent (prae doc) am Institut für Internationalisierung des Rechts der Wirtschaftsuniversität Wien, wo er auch ein Doktoratsstudium im Wirtschaftsrecht begann. Seine Forschung beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel zwischen historischen Entwicklungen und (internationalen) rechtlichen Rahmenbedingungen.
- Veronika BILGER (Nr. 2/ 6/ 8/ 18) studierte Afrikawissenschaften mit Schwerpunkt Migration an den Universitäten Wien und Neapel. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien und Lehrende an der Universität Wien.
- Astrid BOCHOW (Nr. 29) ist Sozialanthropologin an der Georg-August Universität Göttingen. Sie forscht zu Familie, Jugend, Religion in Kumasi, Ghana, und Gesundheit, Politik und Familie in Gaborone, Botswana. Seit September 2015 beschäftigt sie sich mit religiösem und sozialem Aktivismus im Rahmen eines DFG finanzierten Projekts (eigene Stelle).
- Claudia BÖHME (Nr. 36) ist Anthropologin und Afrikawissenschaftlerin, die zu Medien und (Im-)Mobilitäten mit geografischem Schwerpunkt Ostafrika forscht. Sie promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über die tansanische Videofilmkultur (Köppe Verlag 2016). Anschließend war sie an den Universitäten Leipzig und Trier tätig. Ihre Arbeiten erschienen in Global Nollywood (Indiana UP, 2013), Trance Media and New Media (Fordham UP, 2015), B-Movie Gothic (Edinburgh UP, 2018), Cultural Entrepreneurship in Africa (Routledge, 2016) sowie in Africa Today, Journal of African Cinema, Critical Arts und Journal of African Cultural Studies.
- Matthieu BOLAY (Nr. 30) ist Doktorand am Labor für Transnationale Studien (MAPS) der Universität Neuenburg in der Schweiz. Im Rahmen seiner Dissertation untersuchte er transnationale Mobilität im Zusammenhang mit handwerklichem Goldbergbau in Westafrika (Mali, Guinea, Côte d’Ivoire und Senegal). Er war zudem an weiteren Forschungsprojekten über den Zugang zu natürlichen Ressourcen und transnationale Migration beteiligt.
- Svetlana BOLTOVSKAJA (Nr. 34) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropa Forschung in Marburg (Projekte „Das ukrainische Polesien als Nuklearlandschaft und die Transformationen lokaler Identitäten, 1965-2015“, „Digitale Forschungsinfrastruktur: Das Kulturerbe Polesiens“). 2013 promovierte sie in Freiburg zum Thema „Bildungsmigranten aus dem subsaharischen Afrika in Moskau und St. Petersburg: Selbst- und Fremdbilder“. Sie ist Ethnologin, Journalistin und Museologin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Bildungsmigration aus Afrika nach Russland, interethnische und kulturelle Beziehungen zwischen Afrika und Osteuropa, Geschichte und Kultur der ethnischen Minderheiten in Osteuropa, transnationale Migration, Identitätsbildung, Selbst- und Fremdwahrnehmung.
- Sofie BOONEN (Nr. 28) ist Doktorandin an der Universität Gent, wo sie ein Studium der Ingenieurarchitektur abgeschlossen hat. Derzeit schließt sie ihre Forschungen zur Raumgeschichte Lubumbashis ab. Darin untersucht sie, wie die Entstehung der städtischen Form und der gebauten Umwelt mit der Herausbildung einer kolonialen Gesellschaft zusammenhing. Gemeinsam mit Johan Lagae hat sie mehrere Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.
- Bianca BOROS (Nr. 32) studiert Afrikawissenschaften, Bildungswissenschaften und Internationale Entwicklung an der Universität Wien und ist derzeit als Studienassistentin am Institut für Afrikawissenschaften tätig.
- Florence BOYER (Nr. 8) hat einen Doktortitel in Geografie und ist mit der Maison des Sciences de l’Homme et de la Société in Poitiers verbunden. Ihre kürzlich abgeschlossene Dissertation behandelt die zirkuläre Migration von Tuareg zwischen Bankilaré (Niger) und Abidjan.
- Julien BRACHET (Nr. 8) promoviert derzeit in Sozialwissenschaften über Mobilitätsformen in der Zentralsahara an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne (UMR Prodig) und am Institut de Recherche pour le Développement (UR 105).
- Nikolai BRANDES (Nr. 20) ist Doktorand am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin.
- Katrin BROMBER (Nr. 32/ 33) arbeitet als Forschungsgruppenleiterin am Leibniz Zentrum Moderner Orient in Berlin. Sie promovierte im Fach Afrikanische Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig und habilitierte sich mit einer Arbeit zur swahilisprachigen Militärpropaganda im Zweiten Weltkrieg an der Universität Wien. Ihr Forschungsinteressen umfassen sprachliche und sozio-kulturelle Aspekte des Swahili sowie Sport und Subjektivierungsprozesse in Äthiopien und auf der Arabischen Halbinsel. Mit Blick auf die Sozialgeschichte des Sports gab sie gemeinsam mit Birgit Krawietz und Joseph Maguire Sport Across Asia. Politics, Cultures and Identities (New York: Routledge 2013) heraus und publizierte Aufsätze zum äthiopischen Beispiel im The International Journal of the History of Sport und dem Northeast African Studies Journal.
- Benjamin BRÜHWILER (Nr. 27) ist Doktorand im Fach Afrikanische Geschichte an der Michigan State University und interessiert sich für die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Gemeinschaft und Identität im urbanen Ostafrika des 20. Jahrhunderts. Sein Dissertationsprojekt trägt den Titel „Moralities of Owing and Lending: Credit, Debt, and Urban Living in Kariakoo, Dar es Salaam“.
- Jennifer BRUNNER (Nr. 50) ist Postdoctoral Researcher am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Graz und Ko-Koordinatorin einer Modulreihe zur „Einführung in die Afrikawissenschaften“ am treffpunkt sprachen – Zentrum für Sprache, Plurilingualismus und Fachdidaktik. Ihre Forschung konzentriert sich vor allem auf Sprachbeschreibung und Sprachvergleich, aber auch auf die Fachgeschichte und Methodologie. Ihre geografischen Schwerpunkte sind Mexiko, Ostafrika, Senegal und Sierra Leone. Darüber hinaus verfügt sie über langjährige Erfahrung als Projektmanagerin am Afro-Asiatischen Institut in Graz und ist Projektmitarbeiterin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Im Rahmen ihrer Arbeit begegnet sie fortbestehenden kolonialen Machtstrukturen, epistemischer Gewalt und der mangelnden Anerkennung bestehender Wissensbestände. Die Sensibilisierung für diese Probleme und die Etablierung gerechterer Forschungspraktiken gehören zu ihren zentralen Anliegen.
- Irene BRUNOTTI (Nr. 41) ist seit 2011 Lecturer für Kiswahili-Sprache und Kiswahili-Studien am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Leipzig. Vor dem Hintergrund ihrer Beschäftigung mit Literatur und Populärkultur hat sie in jüngerer Zeit zu digitalen Öffentlichkeiten geforscht und publiziert. Sie arbeitete an einem Projekt über Kiswahili-Dichtung und Wissensproduktion und ist derzeit an einem stadtwissenschaftlichen Projekt mit Schwerpunkt Sansibar-Stadt beteiligt. Beim Verständnis des Urbanen und seiner Praktiken interessieren sie die Performativität von Träumen und Sehnsüchten, die Wirkmacht von Affekten und Erinnerungen und insbesondere die Handlungsmacht der Materie, aus der städtische Räume bestehen. Ein weiteres Interesse gilt der Übersetzung von Materialitäten.
- Julia BÜCHELE (Nr. 32) schließt derzeit ihre Dissertation „Expat Spouses in Kampala, Uganda: An Ethnography on Global Migration“ am Zentrum für Afrikastudien Basel (CASB) ab (Betreuung: Elísio Macamo, Universität Basel, und Tomke König, Universität Bielefeld). Sie gehört zudem zum Organisationsteam der 7. European Conference on African Studies (ECAS), die vom 29. Juni bis 1. Juli 2017 am CASB stattfindet. Von 2011 bis 2015 war sie Assistentin am CASB und von 2015 bis 2016 Gastwissenschaftlerin an der Harvard University.
- Atuswege BURTON (Nr. 34) ist Lektorin für Kiswahili am Institut für Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Sie hat einen Studienabschluss in Kulturanthropologie und Tourismus von der Tumaini University, Iringa (Tansania).
- Eric BURTON (Nr. 25/ 29/ 31/ 32/ 34/ 35/ 39/ 40/ 44) ist Assistenzprofessor für Globalgeschichte am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck. Nach Studien der Internationalen Entwicklung und Kultur- und Sozialanthropologie an den Universitäten Wien und Dar es Salaam promovierte er in Geschichte. Er wirkte als Projektangestellter, Lehrbeauftragter und Gastforscher an den Universitäten Wien, Leipzig und Exeter, sowie an der Universität Ghana in Legon. Er ist Mitherausgeber von Navigating Socialist Encounters: Moorings and (Dis)Entanglements between Africa and East Germany during the Cold War (Berlin 2021), sowie Herausgeber von Journeys of Education and Struggle: African Mobility in Times of Decolonization and the Cold War (Wien 2018) und Socialisms in Development (Wien 2017). Aktuelles Forschungsprojekt: “Drehkreuzen der Dekolonisierung: Kairo, Accra und Dar es Salaam, 1956-65”
- Brigitta BUSCH (Nr. 18/ 19) Professorin für angewandte Sprachwissenschaft und Diskursanalyse am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien. Gastprofessorin am Zentrum für Mehrsprachigkeit und Bildung an der Universität Kapstadt. Europarat-Expertin in verschiedenen Bereichen und Programmen zu Bildung und Minderheitenrechten. Mitglied des ExpertInnenrats für die Rahmenkonvention zum Schutz nationaler Minderheiten beim Europarat. Mitglied im Netzwerk SprachenRechte. Forschungsschwerpunkte: Mehrsprachigkeitsforschung, Diskursanalyse, Medienkommunikation.
- Dr. Joevan de Mattos CAITANO (Nr. 49) ist ein deutsch-brasilianischer Organist, Pianist und Chorleiter. Von 2022 bis 2024 war er als Kirchenmusiker in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Sachsen und Bayern tätig. Caitano lebt seit Oktober 2013 in Deutschland und hat sich eine Laufbahn als freiberuflicher Musikwissenschaftler aufgebaut. Von 2014 bis 2018 erhielt er ein DAAD-Stipendium für seine Promotion an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden unter der Betreuung von Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel. Seine Forschungsergebnisse erschienen in Fachzeitschriften wie Archiv für Musikwissenschaft, Zeitschrift für die Musikforschung, Journal for Australian Studies, Journal Sounds of Music, ICTUS Journal Music, Journal Music Academy, MSGSÜ Sosyal Bilimler und NOVA Contemporary Music Journal. Seit 2014 nimmt Caitano an internationalen Konferenzen und Symposien teil, auf denen er mit Unterstützung des Internationalen Musikinstituts Darmstadt zu den Darmstädter Ferienkursen aus interkulturellen und interkontinentalen Perspektiven vorträgt. ORCID: 0000-0002-6925-5664.
- Mohamed Salio CAMARA (Nr. 30) hat an der Northwestern University studiert und ist Fulbright-Alumnus. Dr. Mohamed Saliou Camara ist Professor für Geschichte, Internationale Beziehungen und Kommunikation am College für Geistes- und Naturwissenschaften der Embry-Riddle Aeronautical University in Florida. Zuvor lehrte er Philosophie an der Universität Conakry, war Präsident des Universitätsverlags und stellvertretender Leiter des Instituts für Philosophie. Darüber hinaus arbeitete er als Journalist für den nationalen Hörfunk und das Fernsehen Guineas sowie als Redenschreiber im Pressebüro des Präsidenten. Sein gegenwärtiges Forschungsinteresse konzentriert sich auf menschliche Sicherheit in Afrika im Zeitalter der Globalisierung. Camara ist Autor mehrerer Bücher zur politischen Geschichte Guineas und Westafrikas.
- Elke CHRISTIANSEN (Nr. 1/ 5/ 18) ist Afrikanistin mit den Schwerpunkten Entwicklungspolitik und Internationale Beziehungen. Schreibt derzeit an ihrer Dissertation zum Thema „The National Interest and US foreign Policy Strategies“.
- Maximilian CHUHILA (Nr. 46) ist Senior Lecturer am Institut für Geschichte der Universität Dar es Salaam. Er hat einen Doktortitel der Universität Warwick sowie einen Masterabschluss in Geschichte und einen Bachelorabschluss der Universität Dar es Salaam in Tansania. Er lehrt Geschichtstheorie und bietet thematische sowie regionalgeschichtliche Lehrveranstaltungen an. Seine Forschung und Publikationen befassen sich mit ländlichen und städtischen Transformationsprozessen, Umweltgeschichte und Dekolonisierungsdebatten. In diesen Themengebieten betreut er auch Studierende im weiterführenden Studium. Derzeit arbeitet er an einem Buchmanuskript mit dem Titel „Expanding Frontiers: History, Culture and Belonging on the Slopes of Mount Kilimanjaro, ca.1920 to 1980“.
- Martina CIGANIKOVA (Nr. 15/ 18) Studium der Afrikanistik, Internationaler Entwicklung und Sozial- und Kulturanthropologie in Wien. Kollegassistentin am Initiativkolleg „Vienna School of Governance“. Arbeitet derzeit an ihrer Dissertation zum Thema: „Democratization Processes in Global Comparison. Governance of Oppositional Forces in Semi-Peripheral Societies.“ Lehrt am Institut für Afrikawissenschaften sowie im Projekt Internationale Entwicklung der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Governance, Demokratie- und Transitionforschung.
- Philipp CLAUSSEN (Nr. 10) Studium der Geschichte an der Universität Hannover.
- Michael CSERKITS (Nr. 42) hat an der Universität Wien ein Masterstudium in Soziologie sowie Kultur- und Sozialanthropologie abgeschlossen und dort auch in Afrikawissenschaften promoviert. Derzeit ist er als unabhängiger Postdoc-Forscher tätig und hat am Generalstabslehrgang des österreichischen Bundesheeres teilgenommen. Neben seiner Forschung zu Konflikten und Nationenbildung im weiteren Sahelraum hat er mehrere Artikel über die Rolle der Streitkräfte im gesellschaftlichen Wandel sowie über strategische Paradigmen in unterschiedlichen Epochen publiziert. Darüber hinaus forscht er aktiv im Bereich Visual/Anime Studies.
- Julia DAHLVIK (Nr. 19) Soziologin und Translationswissenschafterin, ist Koordinatorin der Forschungsplattform Migration and Integration Research und Fellow des Initiativkollegs „Empowerment through Human Rights“ an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migration, Gender und Menschenrechte.
- JG DANSO (Nr. 47) ist eine Schwarze britische Cis-Frau mit ghanaischen und sierra-leonischen Wurzeln. Sie arbeitet als intersektional-queere Dichterin, menschenrechtspolitische Beraterin und Kunstpädagogin. Ihr multidisziplinärer Schreibansatz verbindet intersektionale queere Freude mit dem Streben nach struktureller Gleichheit, Intersektionalität und Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie ist Gründerin des Vereins Hint Wien und des Queer Writers Circle Vienna. Beide Initiativen setzen sich dafür ein, die Anerkennung stark intersektional positionierter, queerer und mehrsprachiger Schreibender und ihren Zugang zu Möglichkeiten zu verbessern. JG schreibt: „Die Stimmen von LGBTQIA+-Menschen sind vielfältig und verändern sich ständig. Diese große Vielfalt spiegelt sich jedoch in den queeren Erzählungen des etablierten Verlagswesens nicht ausreichend wider. Ich hoffe, durch die Veröffentlichung meiner eigenen Arbeiten und der Arbeiten des Queer Writers Circle Vienna dazu beitragen zu können, queere Erzählungen als weitreichende Visionen der Befreiung sichtbar zu machen.“
- Johanna DELLANTONIO (Nr. 9) Studium der Afrikanistik, Internationalen Entwicklung und Pädagogik an der Universität Wien. Interessensschwerpunkte: interne Migration und Gender. Während des Studiums mehrmonatige Aufenthalte in Kenia und Tanzania. Seit Abschluss des Studiums Mitarbeiterin einer internationalen NGO in Somaliland als Beraterin in einem Anti-Female- Genital-Cutting-Programm.
- Laura DENNIS-BAY (Nr. 12) promovierte im Jahr 2000 an der Indiana University. Derzeit ist sie Associate Professor für Französisch an der Universität der Cumberlands in Williamsburg, Kentucky, wo sie seit 2001 lehrt. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Figur der la vieille in der Barockdichtung und im komischen Roman, den Einsatz von Film in der Lehre und, in jüngerer Zeit, postkoloniale Literatur von Frauen.
- Ibrahima Amadou DIA (Nr. 8) schloss ein Soziologiestudium an der Universität Saint-Louis im Senegal ab. Derzeit promoviert er am Institut für Entwicklungsstudien der Universität Genf.
- Mbaye DIOUF (Nr. 17) hat einen Doktortitel in frankophoner Literaturwissenschaft und ist Mitglied des kanadischen Forschungslehrstuhls für afrikanische Literaturen und Frankophonie an der Universität Laval (Québec). Er beschäftigt sich mit Darstellungen von Exil und Erinnerung im französischsprachigen Roman.
- Silvio Tamaso D’ONOFRIO (Nr. 38) erwarb 2017 an der Universität São Paulo in Brasilien einen Doktortitel in Sozialgeschichte. Seit 2015 ist er in der Hochschullehre tätig und arbeitet in den Bereichen Ideengeschichte und Archivwesen sowie Digital Humanities. Er leitet die Forschungsgruppe „REGIONEM – Regional Multidisciplinary Studies“.
- Bakary DOUCOURÉ (Nr. 48) ist Sozialanthropologe und lehrt und forscht am Institut für Soziologie der Universität Gaston Berger in Saint-Louis (Senegal). Er beschäftigt sich mit einer Reihe von Forschungsthemen, darunter Rohstoffabbau, Governance, Arbeit und Berufswelten sowie Berufsverbände und Vereinigungen. Seine jüngsten Publikationen behandeln einerseits die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) im Bergbausektor und andererseits Berufsverbände und Vereinigungen von Goldsuchenden im Senegal.
- Boniface DULANI (Nr. 20) ist Lecturer am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Malawi.
- Erwin EBERMANN (Nr. 7) ist Universitätslehrer und Wissenschaftler am Institut für Afrikanistik der Universität Wien, dzt. tätig im Projekt “Linguistic Innovation and Conceptual Change in West Africa (SIKWA)“. Langjährige Afrika-Aufenthalte. Schwerpunkte: Mande-Sprachen, Migration, Kulturwandel.
- Christiana Urowoli EBOBO PhD (Nr. 46) ist Lecturer am Institut für Kriminologie und Sicherheitsstudien der Fakultät für Sozialwissenschaften der National Open University of Nigeria. Sie hat einen Doktortitel in Soziologie (Kriminologie) sowie einen Masterabschluss in Soziologie (Kriminologie und Strafvollzugswissenschaft). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kriminalität von Frauen, Sexualstraftaten, Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt einschließlich Gewalt in Paarbeziehungen, von Frauen begangene Tötungsdelikte, der Ausstieg aus kriminellen Laufbahnen sowie Gefängnisstudien zu weiblichen Straftäterinnen, darunter die Bildung von Inhaftierten durch Open and Distance Learning (ODL). Zu all diesen Themen hat sie in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert.
- Blessing J. EDET PhD (Nr. 49) lehrt am Institut für Geschichte der School of Basic Studies der Universität Uyo in Nigeria. Er hat einen Doktortitel in Militärgeschichte mit einem Schwerpunkt auf dem Stellungskrieg im nigerianischen Bürgerkrieg. Er erhielt das Global Community Scholarship der US-amerikanischen Society for the History of Technology (SHOT) und ist Mitautor des Buches As Bequeathed: HRM Udo Joe Ntuk Obom XII in the Service of His People (2024).
- Ulf ENGEL (Nr. 35) ist Politikwissenschaftler und Professor für „Politics in Africa“ am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Leipzig. Er ist Ko-Direktor des DFG-Sonderforschungsprogramms 1448 „Adaptation and Creativity in Africa“ (2011–2018) und Direktor der Graduiertenschule der DFG-Forschungsgruppe 1199 „Processes of Spatialization under the Global Condition“ (2016–2019). Darüber hinaus ist Engel Gastprofessor am Institut für Friedens- und Sicherheitsstudien der Universität Addis Abeba, außerordentlicher Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Stellenbosch und Fellow des Stellenbosch Institute of Advanced Studies (STIAS).
- Michelle ENGELER (Nr. 30) hat einen Doktortitel in Sozialanthropologie und ist derzeit Postdoc am Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel in der Schweiz. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf das Zusammenspiel individueller Lebensverläufe und politischer Transformationsprozesse in Westafrika. Dazu gehören Analysen generationenübergreifender Beziehungen, der Lebenswelten von Wissenschaftler*innen und der Migrationsmuster hochqualifizierter Menschen.
- Bettina ENGELS (Nr. 20) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin auf Postdoc-Niveau am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin.
- Birgit ENGLERT (Nr. 1/ 2/ 5/ 9/ 14/ 18/ 31/ 36/ 37/ 39/ 43/ 45) ist Associate Professor für afrikanische Geschichte und Gesellschaft am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien, wo sie 2005 auch promovierte. Sie hat zahlreiche Arbeiten zu unterschiedlichen Themen der Afrikawissenschaften publiziert, insbesondere zu Landrechten und populärkulturellen Praktiken in Ostafrika und in diasporischen Kontexten. Ihre jüngsten Forschungen bewegen sich an der Schnittstelle von Mobilitätsforschung und Afrikawissenschaften. Von 2016 bis 2021 war Englert stellvertretende Leiterin der Forschungsplattform Mobile Cultures and Societies an der Universität Wien. Zudem gehört sie seit 2001 zu den Gründungsmitgliedern und ist geschäftsführende Redakteurin von Stichproben. Vienna Journal of African Studies. In einem ihrer aktuellen Projekte untersucht sie die Geschichte verflochtener Solidaritäten zwischen Akteur*innen in afrikanischen Ländern, Schwarzen Befreiungsbewegungen und Palästina.
- Akachi EZEIGBO (Nr. 47) ist Essayistin, Literaturtheoretikerin, Romanautorin, Dramatikerin, Dichterin, Kurzgeschichten- und Kinderbuchautorin sowie Professorin für Anglistik. Drei Jahrzehnte lang lehrte sie an der Universität Lagos, bevor sie an die Federal University Ndufu-Alike in Ikwo im Bundesstaat Ebonyi wechselte. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Wissenschaftlerin erhielt zahlreiche nationale und internationale Ehrungen, darunter ein Commonwealth Fellowship (1989/90), ein British Council Fellowship an der Universität Cambridge (1998), den erstmals vergebenen Best Researcher Award in den Geistes- und Kulturwissenschaften an der Universität Lagos, den Cadbury Poetry Prize, den WORDOC Short Story Prize, den Flora Nwapa Prize, den The Nigeria Prize for Literature, den ALA Best Short Story Prize (2020) sowie den Fonlon-Nichols Award für herausragende Leistungen im kreativen Schreiben (2022). Ezeigbo ist Fellow der Nigerian Academy of Letters (NAL) und seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrats von University Press PLC in Ibadan. Im März 2021 wurde sie zur Vorsitzenden des Beirats des The Nigeria Prize for Literature und des The Nigeria Prize for Literary Criticism ernannt, die von Nigeria LNG Ltd. gefördert werden.
- Babacar FAYE (Nr. 48) ist Doktorand und Forscher am Institut für Soziologie der Universität Gaston Berger in Saint-Louis (Senegal). Er gehört dem dortigen Forschungslabor für Migration, Gender, Religion und gesellschaftliche Phänomene (GERM) an. Er hat mehrere Artikel verfasst, die ein breites Themenspektrum abdecken: Glücksspiel, Spielsucht, durch die Abhängigkeit vom Glücksspiel bedingte Verhaltensänderungen vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden sozioökonomischen Lage sowie Geschlechterungleichheiten im senegalesischen Bildungssystem. Seine Dissertation behandelt die Glücksspielsucht senegalesischer Wettender.
- Ute FENDLER (Nr. 17) ist Inhaberin des Lehrstuhls für Romanische Literaturwissenschaft und Komparatistik unter besonderer Berücksichtigung Afrikas an der Universität Bayreuth. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen afrikanische Kinokulturen, Fernsehen, Intermedialtität, literarische und mediale Gattungen, komparatistische Perspektiven auf Afrika, Lateinamerika, die Karibik und Québec.
- Mette FINK-NIELSEN (Nr. 7) hat einen Masterabschluss in Internationalen Entwicklungsstudien und Pädagogik von der Universität Roskilde in Dänemark. Derzeit arbeitet sie bei UNICEF Sambia im Bereich gemeindebasierter Bildung und Bildungsangebote zur aktiven Ansprache von Zielgruppen.
- Sebastian FORST (Nr. 39) ist Doktorand am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Er hat einen Masterabschluss in Afrikawissenschaften mit Schwerpunkt Westafrika im 19. Jahrhundert und arbeitet in den Bereichen Sozialgeschichte und Religionsgeschichte. Seine Forschungsinteressen umfassen vorkoloniale Geschichte, die Geschichte interkultureller Begegnungen, mündliche Überlieferungen und Biografien.
- Alina FRAGA SILVA BA BA (Nr. 48) studiert an der Universität Wien und absolviert derzeit ein Masterstudium in Geschichte mit Schwerpunkt Zeitgeschichte. Ihre Bachelorabschlüsse in Politikwissenschaft und Geschichte erwarb sie 2021 beziehungsweise 2022. Ihre Forschungsinteressen umfassen Nationalsozialismus, Geschlechtergeschichte und Erinnerungskultur(en). Für ihre Masterarbeit untersucht sie derzeit die nach dem Zweiten Weltkrieg geführten Prozesse gegen weibliche Kapos, insbesondere geschlechts- und klassenspezifische Zuschreibungen durch die Nachkriegsjustiz. Zudem war sie am Projekt „Party Congress Politics“ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien beteiligt.
- Michaela FRAUWALLNER (Nr. 41) ist derzeit Masterstudentin am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Sie verfasst dort ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Multimodal Approaches to African History: Graphic Histories, Graphic Novels, and Comics from and about Africa“. Ihr besonderes Interesse gilt der afrikanischen Geschichte, der Ideengeschichte und den Comic Studies.
- Eva FREUDENTHALER (Nr. 23) studierte Afrikawissenschaften und Internationale Entwicklung an der Universität Wien und absolvierte einen Forschungsaufenthalt in Kenia. Derzeit studiert sie Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Menschenrechte.
- Katharina FRITSCH (Nr. 36) hat in Politikwissenschaft an der Universität Wien promoviert. Derzeit ist sie als externe Lehrende am Institut für Afrikawissenschaften und am Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der kritischen Diaspora- und Migrationsforschung, Postkolonialer und Dekolonialer Studien, sowie intersektioneller Ansätze.
- Dominik FRÜHWIRTH (Nr. 36/ 38) ist Doktorand am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien und Associate Researcher an der Forschungsplattform „Mobile Cultures and Societies“ der Universität Wien. Er hat einen Magisterabschluss in Internationaler Entwicklung und einen Bachelorabschluss in Afrikawissenschaften mit Erweiterungen in Religionsgeschichte, Theologie und Bibelwissenschaften von der Universität Wien. Seine Forschung befasst sich mit afrikanischer Geschichte und Entwicklung, insbesondere mit dem Engagement der afrikanischen Diaspora und mit Rastafari Studies. Er arbeitete im Bereich der internationalen Entwicklung in Nairobi und Wien und forschte umfassend über Rastafari in Ost- und Westafrika, im Vereinigten Königreich und auf Jamaika.
- Sarah FUCHS (Nr. 33) promovierte am Lehrstuhl für Ethnologie und Kulturanthropologie der Universität Konstanz zu Kontroversen um die bettelnden Koranschüler in Senegal. Das Projekt war Teil des übergeordneten Forschungszusammenhangs „The Anthropology of Transnational Crime Control and Human Trafficking“ und wurde vom Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ gefördert. Forschungsschwerpunkte: Menschenrechte, Kindheits- und Erziehungskonzepte, Humanitarismus, Bildungssysteme und Islam in Westafrika.
- Laura FUCHS-EISNER (Nr. 27) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Romanistik Innsbruck für francophone Literaturwissenschaft, wo sie an einem Dissertationsprojekt zu gesellschaftspolitischer Satire und Extremismus in zeitgenössischer Literatur arbeitet. Sie hat die Diplomstudien Vergleichende Literaturwissenschaft und Anglistik/Romanistik (Lehramt) an der Universität Wien absolviert.
- Barbara GÄRBER (Nr. 24) hat einen Masterabschluss in Internationaler Entwicklung und promoviert derzeit am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Ihre Dissertation untersucht die Auswirkungen zunehmender Sesshaftwerdung auf Land- und Viehrechte von Frauen und Männern, die in Karamoja, Uganda, Ackerbau und Viehzucht betreiben.
- Martina GAJDOS (Nr. 44) ist Psychologin und Afrikanistin. Sie ist Expertin für das Fulfulde und unterrichtet seit drei Jahrzehnten am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Neben linguistischen Projekten arbeitet sie zu Wahrnehmungsprozessen, Konfliktprävention und Menschenrechten. Waren zu Beginn ihrer Forschungen Mali, der Senegal und Nigeria ihre Schwerpunktländer, so hat sie im letzten Jahrzehnt ihre Arbeitsregion auf ganz Afrika wie auch auf asiatische Länder ausgeweitet und engagiert sich im Aufbau demokratischer Institutionen.
- Susanne GEHRMANN (Nr. 17) ist Juniorprofessorin für afrikanische Literaturen und Kulturen an der Humboldt Universität zu Berlin. 2008/2009 war sie Feodor-Lynen-Fellow an der Université Laval (Québec). Forschungsschwerpunkte in den Bereichen frankophoner west- und zentralafrikanischer Literaturen, Autobiographie, Literaturen der Migration, Gender, koloniale Diskurse.
- Carmen GESSLBAUER (Nr. 5) Studium der Afrikanistik und Anglistik/Amerikanistik. Diplomarbeit: African-Caribbean Youth in Britain: Language, education & black identity. Wien 2002. Schwerpunkte: afrikanische Diaspora, Kreolforschung, Sprache & Identität, Soziolinguistik. Derzeit als DaF-Trainerin in Wien tätig.
- Aram GHADIMI (Nr. 13) ist Student der Internationalen Entwicklung und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Beobachtete und dokumentierte die „Causa Wague“ (2003 – 2007) in mehreren Fotoserien. Schwerpunkte: Migration, Identitäten, Rassismus, und transkulturelle Räume.
- Ndèye Ndiagna GNING (Nr. 24) hat einen Doktortitel in Medizinanthropologie und beschäftigt sich mit öffentlichen Diskursen über Homosexualität sowie mit den Erfahrungen von Männern mit multiplen sexuellen Identitäten im Kontext von HIV/AIDS im Senegal.
- Odile GOERG (Nr. 12) ist Full Professor für neuere afrikanische Geschichte an der Universität Paris 7 Denis Diderot und Mitglied der Forschungseinheit SEDET/CNRS. Ihr Hauptforschungsgebiet ist die sozioökonomische Geschichte urbaner Räume. Ihr derzeitiges Forschungsprojekt befasst sich mit Freizeit und Kultur, insbesondere mit dem Kino. Darüber hinaus untersucht sie Fragen begrifflicher Kategorien in der afrikanischen Geschichte. Sie hat zahlreiche Artikel und zwei Bücher veröffentlicht: Commerce et colonisation en Guinée, 1850-1913 (L’Harmattan, 1986) und Pouvoir colonial, municipalités et espaces urbains. Conakry et Freetown, des années 1880 à 1914 (L’Harmattan, 1997). Zudem hat sie mehrere Publikationen herausgegeben, darunter zuletzt Perspectives historiques sur le genre en Afrique (Groupe « Afrique », Cahiers n° 23, L’Harmattan, 2007).
- Bea GOMES (Nr. 2/ 6/ 18/ 43) ist Afrikawissenschaftlerin. Bis Oktober 2019 Senior Lecturer für Rassismus- und Entwicklungsforschung am Institut für Internationale Entwicklung, seit 2019 pensionierte wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Wien.
- Anke GRANESS (Nr. 47) ist Professorin für Philosophie an der Universität Hildesheim und gehört zu den Direktorinnen des DFG-geförderten Forschungskollegs „Philosophizing in a Globalized World – Historical and Systematic Perspectives“. Sie ist Mitglied des Leitungskomitees der Fédération Internationale des Sociétés de Philosophie, Vizepräsidentin der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP) in Deutschland und Mitglied des Redaktionsbeirats der Zeitschrift polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren. Ihre Forschungsinteressen umfassen Philosophiegeschichte, Philosophie in Afrika, interkulturelle Philosophie, globale Gerechtigkeit und feministische Theorie. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört Philosophie in Afrika. Herausforderungen einer globalen Philosophiegeschichte* (Suhrkamp 2023).
- Ingeborg GRAU (Nr. 4/ 13/ 18/ 21/ 31) Vertragslehrerin i.R. für Geschichte Afrikas südlich der Sahara am Institut für Afrikawissenschaften und am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Interaktion von britischem Kolonialismus und Mission; Kolonialismus, Religionen und „Entwicklung“; Geschichte und Literaturen; Wandel von Geschlechterverhältnissen in historischen Prozessen; Genderforschung.
- Johanna GRILLITSCH (Nr. 13) Studium der Afrikanistik, Kultur- und Sozialanthropologie, Politikwissenschaften, Inter
Alphabetisch geordnet K–O
Hinweis: Die angegebenen Positionen entsprachen dem Stand zum Zeitpunkt des letzten Beitrags der jeweiligen Person zu STICHPROBEN und können sich inzwischen verändert haben.
- Joseph Udimal KACHIM (Nr. 45) promovierte bei der International Studies Group der Universität des Freistaats in Südafrika. Derzeit ist er Lecturer am Institut für Geschichte der Universität Cape Coast in Ghana. Seine Forschungsinteressen gelten Mobilität und Zugehörigkeit afrikanischer Bevölkerungsgruppen entlang kolonialer Grenzen in Westafrika. Er erhielt mehrere internationale Stipendien, darunter das renommierte ACLS African Humanities Postdoctoral Fellowship und das University of Michigan African Presidential Scholars (UMAPS)-Stipendium.
- Samuel M. KARIUKI (Nr. 7) hat einen Doktortitel der Witwatersrand-Universität in Südafrika (Institut für Soziologie, Fakultät für Sozialwissenschaften). Vom 7. Juli bis 5. Oktober 2004 war er Visiting Research Fellow am Afrika-Studienzentrum in Leiden, Niederlande.
- Andrea KAUFMANN (Nr. 20) ist Doktorandin der Sozialanthropologie am Institut für Afrikastudien der Universität Basel in der Schweiz.
- Magdalena KERN (Nr. 9) ist Studentin der Afrikanistik an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Afrikanische Sozialgeschichte. Studienaufenthalt an der University of Dar-es-Salaam 2004/05. Interesse an der Sozialstruktur und Geschichte Tansanias.
- Rita KESSELRING (Nr. 23) ist Doktorandin am Institut für Sozialanthropologie der Universität Basel und forscht an der Schnittstelle von Rechtsanthropologie und Anthropologie des Körpers. Sie interessiert sich besonders für die Verkörperung von Erfahrungen und Möglichkeiten, sich in Nachkonfliktgesellschaften von schmerzhaften Erinnerungen zu emanzipieren. Der häufige Rückgriff auf rechtliche Verfahren zur Aufarbeitung früherer Übergriffe wirft dabei die Frage auf, inwieweit erlittene Verletzungen gerichtlich geltend gemacht werden können.
- Samuel KETTLER (Nr. 50) ist Doktorand der Anthropologie an der Universität Adelaide. Seine Dissertation untersucht Überschneidungen von Mobilität, Staatsbürgerschaft und Prekarität. Seine ethnografische Forschung ist im Globalen Süden verankert; er verfügt über umfangreiche Feldforschungserfahrung in Dar es Salaam, Adelaide und derzeit Bandung in Indonesien.
- Andrea Azizi KIFYASI PhD (Nr. 48) ist Senior Lecturer am Institut für Geschichte der Universität Dar es Salaam in Tansania. Sein Spezialgebiet ist Medizingeschichte; er interessiert sich für globale Gesundheit, chinesische Entwicklungshilfe für Afrika, medizinische Diplomatie und die Politik des Kalten Krieges. Zu seinen jüngeren Publikationen gehören: „Angels of God“? A History of China’s Medical Assistance in Post-Colonial Tanzania (Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 2025), www.degruyterbrill.com/document/isbn/9783112206881/html; Andrea Azizi Kifyasi, „China, a Friend in Need“? Disentangling the Contexts of China’s Medical Assistance in Tanzania, 1961–1978, European Journal for the History of Medicine and Health (2025): 1–26, doi.org/10.1163/26667711-bja10056; Maxmillian Julius Chuhila und Andrea Azizi Kifyasi, „Green Imperialism: Cinchona and the Biomedical Campaigns in Colonial Tanganyika, ca.1900s“, International Journal of African Historical Studies 57, Nr. 2 (2024): 185–208; Andrea Azizi Kifyasi, „How Effective Was the Global South Knowledge Exchange? The Chinese-Funded Medical Projects in Tanzania, 1968–1990s“, Technology and Culture 65, Nr. 1 (2024): 39–61, doi.org/10.1353/tech.2024.a920515.
- Doseline KIGURU (Nr. 39) ist Postdoctoral Research Fellow an der Rhodes-Universität. Sie promovierte in Anglistik an der Universität Stellenbosch, war Humanities Research Fellow am British Institute in Eastern Africa (BIEA) in Nairobi und Research Associate an der Universität des Freistaats. Ihre Forschung beschäftigt sich mit kultureller und literarischer Produktion in Afrika, besonders mit Literaturpreisen und der Herausbildung afrikanischer literarischer und kultureller Wertvorstellungen. Vor ihrer wissenschaftlichen Laufbahn arbeitete sie als Journalistin und Redakteurin. Sie hat Kurzgeschichten und Kinderbücher veröffentlicht und interessiert sich sowohl als Kritikerin als auch als Schriftstellerin für Literatur.
- Laura KISSER (Nr. 50) ist Doktorandin an der Universität Wien im vom Österreichischen Wissenschaftsfonds geförderten Forschungsprojekt „Poetics of Relational and Intersectional Identities: African-Diasporic Writers in Austria“ unter der Leitung von Professor Rémi Armand Tchokothe. Sie hat einen Bachelor- und Masterabschluss in Vergleichender Literaturwissenschaft sowie einen weiteren Abschluss in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft von der Universität Wien. Ihre Forschung konzentriert sich auf afrodiasporische und unterrepräsentierte literarische Stimmen und deren ästhetische, kulturelle und politische Bedeutung. Sie ist Mitbegründerin des Podcasts „(Re)membering Rwanda. Conversations About Our Shared History“, eines studentischen Kooperationsprojekts mit Radio Orange (2021).
- Kea A. KLATT (Nr. 42/ 47/ 48) verfasst derzeit ihre Masterarbeit über haitianische Sprachideologien am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Nach einer Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit arbeitet sie inzwischen in einer Unterkunft für obdachlose Migrant*innen und Geflüchtete. Sie interessiert sich für die Schnittstellen zwischen Soziolinguistik und Menschenrechten sowie für magischen Realismus in afrikanischer Literatur.
- Gudrun KLEIN (Nr. 43) ist Sozialanthropologin und arbeitet derzeit im Kompetenzzentrum für Diversität, Antirassismus und Antidiskriminierung im Bundesministerium für Kunst & Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport. In ihrem Doktorat an der Universität von Manchester forschte sie zur Umsetzung rassismuskritischer Bildungsmaßnahmen in Brasilien. Seit vielen Jahren arbeitet sie an Projekten für Radio Afrika TV und African Diaspora Youth Forum Europe und ist seit 2019 Teil des Bildungsprojektes AEWTASS – Advancing Equality Within The Austrian School System.
- Nauja KLEIST (Nr. 7) hat ein Studium der Internationalen Entwicklung und Geschichte am Roskilde University Centre abgeschlossen. Derzeit schreibt sie am Institut für Soziologie der Universität Kopenhagen ihre Dissertation über transnationale Praktiken somalischer Menschen und die Herausbildung diasporischer Gemeinschaften.
- Jitka KLOUDOVÁ (Nr. 32) studiert neben Afrikawissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprachwissenschaft auch Master Dolmetschen. U.a. war sie als Tutorin am Institut für Afrikawissenschaften tätig.
- Johannes KNIERZINGER (Nr. 30) studierte Soziologie und Internationale Entwicklung an der Universität Wien und promovierte in Global Studies an den Universitäten Leipzig und Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Er forschte in Guinea und Ghana und lehrt Entwicklungssoziologie, globale Warenketten und die gesellschaftspolitischen Auswirkungen des Bergbaus in Wien, Leipzig und München.
- Elisabeth KNITTELFELDER PhD (Nr. 49) ist Postdoctoral Researcher und Lecturer am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Sie beschäftigte sich mit südafrikanischem Theater an der Universität des Westkaps in Südafrika und der Universität Potsdam in Deutschland. Ihren Doktortitel in Anglistik und Amerikanistik erwarb sie an der Universität Graz; sie erhielt ein Marietta-Blau-Stipendium sowie ein Postdoc-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Arbeit verbindet Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft und ist von globalem Feminismus, Dekolonialität und Black Studies geprägt. Ihre aktuelle Forschung untersucht die Zusammenhänge zwischen Hydro-Kolonialismus, Umweltkrise und Klimagerechtigkeit in afrikanischer Literatur und im Theater.
- Christoph KOCH (Nr. 28) Magister und Staatexamina in Geographie und Wirtschaftswissenschaften; derzeit: wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt zu “Finanzierungsstrategien urbaner Marginalgruppen und Potentiale der Mikrofinanzierung in Africa südlich der Sahara” am Lehrstuhl für Geographische Entwicklungsforschung der Universität Bayreuth; Schwerpunkte: Stadtentwicklung, Urban Studies, Netzwerke und Sozialkapital, Resilienz-, Vulnerabilitäts- und Risiko-Forschung, Migrationstheorien, Geographiedidaktik.
- Katharina KÖHLER (Nr. 19) ist Sprachwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht der WU Wien (aktiv) sowie am Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte in Wien (derzeit freigestellt); Arbeit an einer Dissertation zur diskursiven Konstruktion von Differenz in Zusammenhang mit dem Begriff der „Diskriminierung auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit“ im Gleichbehandlungsrecht.
- Ines KOHL (Nr. 28) promovierte in Sozialanthropologie an der Universität Wien und verfügt über regionale Expertise zur Sahara und Sahelzone sowie zu den Tuareg in Algerien, Libyen, Niger und Mali. Ihre Forschungsschwerpunkte reichen von transnationaler Mobilität und Migration, Grenzen und Grenzräumen der Sahara, Globalisierung und Identität bis zu Jugendkulturen der Tuareg, Wirtschaftsstrategien ehemals nomadischer Gruppen, Sesshaftwerdung, Urbanisierung und Geschlechterverhältnissen in der Sahara.
- Waltraud KOLB (Nr. 19) Senior Lecturer am Zentrum für Translationswissenschaft mit den Arbeitsschwerpunkten Literaturübersetzung und Asyldolmetschen; Übersetzerin; allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin für die englische Sprache.
- Stefanie KOLBUSA (Nr. 5) ist Afrikawissenschaftlerin und arbeitet am geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereich „Local Action in Africa in the Context of Global Influences“ der Universität Bayreuth. Sie forscht im Projekt „Local and Global Aspects of Taarab: A Popular Music Entertainment in East Africa“.
- Dior KONATE (Nr. 12) ist Assistant Professor für afrikanische Geschichte an der South Carolina State University in Orangeburg, wo sie auch Weltgeschichte lehrt. Ihren Bachelor- und Masterabschluss erwarb sie an der Cheikh-Anta-Diop-Universität in Dakar, Senegal, ihren Doktortitel an der Universität Wisconsin–Madison. Sie publizierte zur Geschichte von Gefängnissen im kolonialen und postkolonialen Senegal, zu weiblicher Delinquenz und zu Frauen in der Politik. Derzeit arbeitet sie an einem Projekt über Frauen und Mode im kolonialen Senegal.
- Adama KONSEIGA (Nr. 8) ist Visiting Fellow am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn. Seine Forschungsinteressen umfassen regionale Integration, internationale Migration, Haushaltsökonomie, Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Konvergenz.
- Martina KOPF PD PhD (Nr. 4/ 11/ 18/ 26/ 39/ 47) ist Senior Lecturer für afrikanische Literaturen am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Sie habilitierte sich 2023 in Afrikawissenschaften mit der Arbeit „African Literature, Feminist Theory and Development Thought: From Colonial Ideas to Decolonising Literary Discourses“. Von 2017 bis 2022 leitete sie das Elise-Richter-Projekt „Concepts of Development in Postcolonial Kenyan Writing“ des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF). Ihre Forschungsinteressen umfassen alternative Wissensformen über Entwicklung, intersektionalen Feminismus, Literaturgeschichte Ost- und Westafrikas sowie narrative Zugänge zur Zeugenschaft traumatischer Erfahrungen. Sie ist Mitautorin von „Changing the Frame: New Epistemic Frameworks and Social Transformation in African Feminist Theory“ (mit A. Graness, The Monist 107/3, 2024, DOI: 10.1093/monist/onae014) und Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika (mit A. Graness und M. Kraus, Facultas 2019). Als Gastherausgeberin betreute sie Journal of African Cultural Studies 34/3: African Cultural Imaginaries and (Post-) Development Thought (2022, DOI: 10.1080/13696815.2022.2088483) sowie Eastern African Literary and Cultural Studies 10/3–4: Kenyans Abroad (mit M. T. Mboya und D. Waldburger, 2024, DOI: 10.1080/23277408.2024.2411646).
- Klaus KRAINZ (Nr. 19) ist Vizedirektor des Bundesasylamtes und Leiter der Außenstelle Graz. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen u.a. Qualitätssicherung und -weiterentwicklung in den Bereichen Einvernahmen (auf nationaler Ebene sowie im Rahmen des European Asylum Curriculum), DolmetscherInnen und medizinische Gutachten.
- Albert KRALER (Nr. 2/ 3/ 6/ 8/ 16) hat einen Abschluss in Politikwissenschaft und Afrikawissenschaften von der Universität Wien. Er ist Research Officer am International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien und Lehrender an der Universität Wien. Zu seinen jüngst mitherausgegebenen Büchern zählen Migrationen. Globale Entwicklungen seit 1850 (Wien: Mandelbaum, 2007), REGINE. Regularisations in Europe (Amsterdam: Pallas Publications, 2009) sowie Gender, Generation and the Family in Internationale Migration (Amsterdam: Amsterdam University Press, 2010/im Erscheinen).
- Simon KRAVAGNA (Nr. 6) Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien und an der Universität von Kalifornien (Los Angeles). Derzeit Journalist in Wien. Arbeitet bei Prof. Eva Kreisky an einer Dissertation zum Thema „Staat, Migration und Kriminalität: Die selektive Behandlung schwarzer Drogendealer".
- Axel KREIENBRINK (Nr. 8) studierte Geschichte und Politikwissenschaft und promovierte 2004 über die Folgen des Wandels Spaniens von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland. Derzeit ist er Forscher beim deutschen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.
- Andrea KREMSER (Nr. 15) studiert Internationale Entwicklung und Bildungswissenschaft an der Universität Wien mit den Schwerpunkten kritische Kolonialismusforschung, Rassimusforschung, Critical Whiteness und Gender Studies. Derzeit Studienassistentin am Projekt Internationale Entwicklung der Universität Wien und am Schreiben ihrer Diplomarbeit.
- Miša KRENČEYOVÁ (Nr. 15/ 18/ 37/ 43) ist Lehrbeauftragte an diversen Universitäten und Fachhochschulen in Österreich und Deutschland und freiberufliche Trainerin zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und Antidiskriminierung. Diplomstudium der Internationalen Entwicklung und Doktorat Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Macht & Empowerment, visuelle Repräsentation & Cultural Studies, Gender, (Anti-) Rassismus, Transkulturalität, Diversität & Intersektionalität.
- Florian KROBB (Nr. 33) ist Professor of German an der National University of Ireland Maynooth und Extraordinary Professor an der Universität Stellenbosch / Südafrika. Neueste Buchveröffentlichungen: Erkundungen im Überseeischen. Wilhelm Raabe und die Füllung der Welt (2009); Phantastik – Völkischer Aufbruch – Jugendliteratur. Wilhelm Matthießen (1891-1965): Werke und Kontexte (2013); Vorkoloniale Afrika-Penetrationen. Diskursive Vorstöße ins „Herz des großen Continents“ in der deutschen Reiseliteratur ca. 1850-1890 (2017).
- Rahel KÜHNE-THIES (Nr. 29) hat einen Bachelorabschluss in Geschichte und Anglistik und studiert afrikanische Geschichte an der Leibniz Universität Hannover.
- Daniel KÜNZLER (Nr. 36) ist derzeit Vertretungsprofessor für Entwicklungssoziologie an der Universität Bayreuth und Lehrender für Soziologie, Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Universität Freiburg in der Schweiz. Er promovierte in Soziologie an der Universität Zürich, wo er Soziologie, Politikwissenschaft und Medienwissenschaft studierte. Er forschte mehrere Jahre in West- und Ostafrika, insbesondere in Kenia. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Sozialpolitik und Populärkultur, vor allem Film, Rapmusik und Fußball. E-Mail: daniel.kuenzler@unifr.ch.
- Lonita KUYUMJI (Nr. 3) Studium der Politikwissenschaft und Internationaler Entwicklung/Arabistik. Forschungsschwerpunkt: Kulturelle und soziale Spannungsfelder zwischen Ländern der EU und dem arabischen Raum.
- Omolola A. LADELE (Nr. 32) hat in Anglistik an einer führenden nigerianischen Universität promoviert und ist derzeit Senior Lecturer am Institut für Anglistik der Lagos State University in Ojo, Lagos, Nigeria. Sie unterrichtet Lehrveranstaltungen für Bachelor- und Masterstudierende, darunter afrikanische Literatur, Frauen- und Geschlechterforschung, feministische Literatur und Literaturtheorie. Ihre Beiträge auf nationalen und internationalen Konferenzen wurden in begutachteten Fachzeitschriften in Nigeria und im Ausland veröffentlicht.
- Renaud LAGABRIELLE (Nr. 11) ist Dr. Phil. in französischer Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Gender-, Gay- und Queer Studies, Postcolonial Studies, Cultural Studies; französische Kinder- und Jugendliteratur; Littératures francophones. Autor von Sissy Boys et Tom Girls? Représentations des homosexualités dans les romans français pour la jeunesse (Paris: L’Harmattan, 2007).
- Martha LAGACE (Nr. 44) promovierte 2018 in Anthropologie an der Boston University. Ihre Feldforschung führte sie in Ruanda und Norduganda durch. Sie arbeitet an einem Buch über Motorradtaxifahrer und ihre Lebenswelt. Sie ist Research Associate am Public Education Institute des Immigrant Learning Center, Inc. in Malden, Massachusetts. Im Frühjahr 2023 lehrte sie afrikanische Geschichte am Boston College.
- Johan LAGAE (Nr. 28) ist Full Professor für Architekturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf außereuropäischen Kontexten an der Universität Gent. Er promovierte über Kolonialarchitektur im Belgisch-Kongo und forschte umfassend zur kolonialen und postkolonialen gebauten Umwelt Zentralafrikas. Neben zahlreichen Artikeln, Buchkapiteln und Büchern kuratierte er verschiedene Ausstellungen zum Kongo mit, darunter The Memory of Congo. The Colonial Era (2005) und Congo belge en images (2010).
- Günther LANIER (Nr. 5) Polit-Ökonom; Ex-Banker; seit den frühen 90er Jahren lehrend tätig, u.a. am Völkerkundeinstitut der Universität Wien und, als Head of Humanities and the Arts, am United World College of India; derzeit in Ouagadougou, Burkina Faso, dort u.a. Mittlertätigkeit für Schulpartnerschaften und eine Anti-Exzisionsinitiative.
- Sebastian LASCHET (Nr. 48) arbeitet aktuell als Projektleiter bei der tansanischen Nichtregierungsorganisation Jamii Forums in Dar es Salaam. Zuvor studierte er Afrikawissenschaften M.A. an der Universität Wien und Geographische Entwicklungsforschung Afrikas B.A. an der Universität Bayreuth. Während seines Studiums arbeitete er zudem als studentischer Mitarbeiter beim Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen e.V. Nach dem Abitur absolvierte er einen 10-monatigen Freiwilligendienst bei der Caritas der Diözese Solwezi in Sambia. Seine Forschungsinteressen sind die deutsche Kolonialgeschichte und deren Erinnerungsformen, die Geschichte der katholischen Kirche in Afrika, die deutsche „Afrikapolitik“ und die internationale Zusammenarbeit, mit einem Schwerpunkt auf die diplomatischen Beziehungen zwischen afrikanischen und europäischen Staaten. Zu seinen bisherigen Publikationen gehören der Artikel „Deutsche Außenpolitik zwischen Idealismus und Pragmatismus: Fallstricke einer eindimensionalen Kolonialismusdebatte am Beispiel Tansanias“ (gemeinsam mit Tillmann Feltes in: KAS-Auslandsinformationen 2025) und „Tansanias furchtlose Freiheitsarchitekten“ (In: kontinente – Eine Welt. Ein Magazin. 5/2023, S. 16–17). Im Rahmen seiner Dissertation forscht er zu den deutsch-tansanischen Beziehungen von 1990 bis 2024.
- Wei LEI ist derzeit Postdoctoral Fellow bei China Radio International und an der Communication University of China. Ihre Forschungsinteressen umfassen chinesische Medien, Kommunikation und Gesellschaft sowie transnationale Kommunikation. Im Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaft untersucht sie Geschichte und Gegenwart des Rundfunks in China. Ihre Dissertation zu Radio und gesellschaftlichem Wandel in China schloss sie an der University of Technology Sydney ab. Derzeit untersucht sie Praxis und Einfluss chinesischer Medien in Ostafrika.
- Roman LOIMEIER (Nr. 2) Studium in Freiburg, London und Bayreuth (Ethnologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Soziologie). Forschungsschwerpunkt Islamische Gesellschaften Afrikas, Forschungen in Syrien, Ägypten, Senegal, Nigeria, Sansibar. Derzeit wissenschaftlicher Oberassistent am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Bayreuth. Leitung eines Forschungsprojektes zum islamischen Bildungswesen in Ostafrika im Rahmen des "Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs 560: Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse".
- Christine LUDL (Nr. 14) promovierte 2008 an der Freien Universität Berlin, am Institut d’Études Politiques de Paris (IEP) und am angeschlossenen Centre d’Études et de Recherches Internationales (CERI) in Paris. Derzeit arbeitet sie am Centre Marc Bloch, dem deutsch-französischen Forschungszentrum für Sozialwissenschaften in Berlin.
- Elisa LUDWIG (Nr. 43) ist in der Migrant*innenberatung tätig und unterstützt zudem gewaltbetroffene Menschen als Beraterin und Prozessbegleiterin. Sowohl universitär als auch in ihren Funktionen als Autorin, Moderatorin und Vortragende setzt sie sich insbesondere mit (der Schwächung von) Unterdrückungs- und Ungleichheitsstrukturen des kapitalistischen Zeitalters auseinander. Derzeit arbeitet sie an einem Konzept zur institutionellen Bearbeitung von Nachbarschaftsrassismus im Gemeindebau.
- Mike LÜDMANN (Nr. 22) ist Diplom-Psychologe und Philosoph. Er hat an den Universitäten Oldenburg und Trier studiert und ist derzeit als Dozent an der Universität Duisburg-Essen tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Philosophie des Geistes, Psychologie von Aggression, Gewalt und Mobbing sowie kognitive und soziale Aspekte der psychischen Entwicklung.
- Elísio MACAMO (Nr. 20) ist Tenure-Track Assistant Professor für Afrikawissenschaften an der Universität Basel in der Schweiz.
- Neil MACMASTER (Nr. 12) forscht zum Algerienkrieg, zur französischen Dekolonisierung, Migration, Rassismus und Islam in Europa. Zu seinen Publikationen gehören Colonial Migrants and Racism: Algerians in France, 1900-62 (Macmillan, 1997), Racism in Europe, 1870-2000 (Palgrave, 2001) und, gemeinsam mit Jim House, Paris 1961: Algerians, State Terror, and Memory (Oxford University Press, 2006). Er steht kurz vor dem Abschluss des Buchs Burning the Veil: military propaganda and the ‘emancipation’ of women during the Algerian War of Independence, 1954-1962 (Manchester University Press, angekündigt).
- Tenywa Aloysius MALAGALA (Nr. 41) ist Senior Lecturer und Direktor des Instituts für Friedens- und Strategische Studien der Universität Gulu in Uganda. Er promovierte im internationalen Menschenrechtsschutz und lehrt und betreut Master- und Promotionsstudierende in Konflikttransformation, Menschenrechten, Flüchtlingsrecht und Transitional Justice. Am Institut entwickelte er unter anderem einen MSc-Studiengang in Forced Migration and Humanitarian Crisis Management. Sein angekündigter Beitrag „Negotiating the Safety of Strangers in Protracted Crisis Spaces: A Human rights Perspective“ soll in der Sonderausgabe The Safety of Strangers: Humanitarian Protection and the Politics of Authority to Keep Strangers Safe erscheinen. Er leitet Monitoring, Evaluation und Learning des durch das Programm Strategic Partnerships for Higher Education Innovation and Reform (SPHEIR) finanzierten Universitätsprojekts „Transforming Employability for Social Change in East Africa“ (TESCEA). Er war zudem ugandischer Projektinitiator des fünfjährigen Forschungsprojekts „Governance and Post-Conflict Reconstruction in Northern Uganda“, das von flämischen Universitäten gefördert und von den Universitäten Antwerpen, Uganda Martyrs und Gulu durchgeführt wurde.
- Buata Bundu MALELA (Nr. 42) ist Maître de conférences mit Habilitation zur Betreuung von Forschungsarbeiten in frankophonen Literaturen an der Universität Mayotte und assoziierter Forscher an der Freien Universität Brüssel. Seine Spezialgebiete sind frankophone Literaturen, Literaturtheorie und Populärmusik. Er veröffentlichte unter anderem Les Écrivains afroantillais à Paris (1920-1960) : Stratégies et postures identitaires (Paris: Karthala, „Lettres du Sud“, 2008), Aimé Césaire et la relecture de la colonialité du pouvoir (Vorwort Jean Bessière, Paris: Anibwe, 2019), La réinvention de l’écrivain francophone contemporain (Vorwort Paul Aron, Paris: éditions du CERF, „Cerf Patrimoines“, 2019) und Édouard Glissant. Du poète au penseur (Vorwort Romuald Fonkoua, Paris: Hermann, „Savoir Lettres“, 2020). Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände, darunter mit Hans Färnlöf Position(s) du sujet francophone (Paris: éditions du Cerf, „Patrimoines“, 2021).
- Marina MANCINELLI (Nr. 1) Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Rom. Dissertantin der Afrikanistik an der Universität Wien. Regionalschwerpunkte: Tunesien und Ägypten. Lebt zur Zeit in Brüssel, wo sie als Assistentin im Europäischen Parlament tätig war.
- Irmi MARAL-HANAK (Nr. 1/ 3/ 18/ 21) Lektorin am Institut für Afrikanistik und im Wahlfach „Internationale Entwicklung“. Forschungsschwerpunkte: Swahili - Sprachvermittlung und Literatur, Kommunikation und Entwicklung, Diskursanalyse, feministische Entwicklungskonzepte. Regionalschwerpunkt: Ostafrika.
- Caroline MARASZTO (Nr. 4/ 43) Disco Cavallo. Studium der Bildungswissenschaften an der Universität Wien mit Schwerpunkt Diversität und Ungleichheit. Psychotherapeutin in Ausbildung. Arbeitet selbstständig als pferdegestützte Therapeutin und forscht zu Themen wie Intersektionalität, Rassismuskritik und Verhaltensforschung.
- Laurence MARFAING (Nr. 8) ist Wissenschaftlerin am Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin und arbeitet derzeit an einem Projekt über senegalesische Migrant*innen in Mauretanien und Marokko.
- Christa MARKOM (Nr. 43) ist Sozial- und Kulturanthropologin und arbeitet derzeit als Universitätsassistentin im Rahmen einer Post Doc Stelle am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Bildungsanthropologie, Schulbuchforschung, Intersektionalität, Rassismusforschung, Digital Inclusion.
- Aminata Cécile MBAYE (Nr. 42) war von Mai 2021 bis April 2023 DFG-Stipendiatin und Postdoctoral Research Fellow an der Queen’s University. Zuvor war sie seit 2013 Assistant Professor für Romanistik und Komparatistik an der Universität Bayreuth und stellvertretende Leiterin des Gender and Diversity Office des Exzellenzclusters Africa Multiple. Ihre Forschungsschwerpunkte sind gleichgeschlechtliche Intimität und queere Ästhetiken im Senegal und im frankophonen Afrika.
- Esther K. MBITHI Dr (Nr. 47) verfügt über umfangreiche Erfahrung im Unterricht von Englisch und Französisch im kenianischen Bildungssystem sowie im britischen IGCSE-System und interessiert sich für kreatives Schreiben. Sie liest Literatur in fünf Sprachen und ist derzeit Senior Lecturer am Institut für Literatur, Sprachwissenschaft und Fremdsprachen der Kenyatta-Universität in Nairobi, Kenia.
- Sylvère MBONDOBARI (Nr. 17) ist Maître-Assistant für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Omar Bongo in Libreville (Gabun) und Alexander von Humboldt Stipendiat an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen komparatistische Mythopoetologie, Kriminalliteratur, Intermedialität, sowie Erinnerungsorte in Kultur und Literatur.
- Tom Michael MBOYA (Nr. 39/ 41) ist Associate Professor für afrikanische Literatur und Populärkultur an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Moi-Universität in Kenia. Er ist Dichter und preisgekrönter Kurzgeschichtenautor und veröffentlichte zahlreiche Beiträge in kenianischen Massenmedien. Als Wissenschaftler erforscht er vor allem die Populärkultur der Luo Ostafrikas. Am Beispiel der populären Musik betrachtet er komplexe gesellschaftliche und politische Entwicklungen der Region aus einer Perspektive von unten. Sein jüngstes Buch ist die Monografie Popular Music, Ethnicity and Politics in the Kenya of the 1990s: Okatch Biggy Live! at “The Junction” (Newcastle: Cambridge Scholars Publishing, 2019).
- Henning MELBER (Nr. 16/ 23/ 26/ 33/ 35/ 41/ 49) kam 1967 als Sohn von Einwanderern nach Namibia und trat 1974 der SWAPO bei. Er studierte an der Freien Universität Berlin, promovierte in Politikwissenschaft (1980) und habilitierte sich in Soziologie mit Schwerpunkt Entwicklungsforschung (1992) an der Universität Bremen. Er leitete die Namibian Economic Policy Research Unit (NEPRU) in Windhoek (1992–2000), war Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute (2000–2006) und Direktor der Dag Hammarskjöld Foundation (2006–2012), beide in Uppsala, Schweden. Beiden Einrichtungen bleibt er als Associate beziehungsweise Director Emeritus/Senior Advisor verbunden. Er ist Extraordinary Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Pretoria (seit 2012) und am Zentrum für Gender- und Afrikastudien der Universität des Freistaats in Bloemfontein (seit 2013) sowie Senior Research Fellow am Institute for Commonwealth Studies der Universität London (seit 2015). Von 2017 bis 2023 war er Präsident der European Association of Development Research and Training Institutes (EADI). 2018 stufte ihn die südafrikanische National Research Foundation (NRF) als B2-Wissenschaftler ein, was eine beträchtliche internationale Anerkennung seiner Forschung bescheinigt.
- Ismay MILFORD (Nr. 34) ist Doktorandin am Institut für Geschichte und Zivilisation des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz. Ihre Dissertation untersucht die Arbeit und das intellektuelle Schaffen einer Generation antikolonialer Aktivist*innen aus Uganda, Tansania, Malawi und Sambia, die zwischen 1952 und 1964 Kontakte über die Grenzen ihrer jeweiligen Kolonialterritorien hinaus knüpften. Die Studie ist Teil eines umfassenderen Projekts zur Kartierung der Geschichte antikolonialen Denkens und seiner Beziehungen zu Dekolonisierungserzählungen.
- Mussie Tsehaye MIRACH MA BA (Nr. 49) ist Lecturer am Institut für Anglistik des College of Business and Social Sciences (CBSS) in Adi-Keih, Eritrea. Er erwarb einen Bachelorabschluss in eritreischen Sprachen und Literaturen am CBSS in Adi-Keih und einen Masterabschluss in englischer Literatur an der Mahatma Gandhi University in Kerala, Indien. Seine Forschungsinteressen umfassen die schriftliche und mündliche Literatur Ostafrikas sowie Handschriftenstudien zu Eritrea und Äthiopien.
- Constance MUDONDO (Nr. 50) ist Lecturer an der Makerere-Universität in Uganda. Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf Landkonflikte und ländliche Lebensgrundlagen in Uganda. Derzeit forscht sie im Projekt „Situated Choices, Student Identities, and Agencies for University Education in Uganda“, das die Studienwahl von Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften untersucht. Sie war an mehreren Projekten zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften in Uganda beteiligt.
- Hannah MÜHLPARZER (Nr. 42) hat Bachelorabschlüsse in Vergleichender Literaturwissenschaft und Romanistik. Ihre derzeitige Masterarbeit im FWF-Projekt „Interpretation of Childbirth in Early Modern Spain“ befasst sich mit Darstellungen des Todes als Geburt und der Geburt als Tod in barocker und neobarocker Literatur. Weitere Forschungsinteressen sind die Rolle der Kunst bei der Darstellung des Völkermords an den Tutsi 1994 sowie die literarische Übersetzung.
- Denis MUHANGI (Nr. 41) ist Senior Lecturer am Institut für Soziale Arbeit und Sozialverwaltung der Makerere-Universität. Seine Forschung befasst sich mit sozialer Sicherung, Kinderwohlfahrt, Governance, sexueller und reproduktiver Gesundheit sowie Gesundheitsvorsorge, besonders im Hinblick auf Malaria und HIV. Er interessiert sich für dezentrale Regierungsführung und die Rolle nichtstaatlicher Akteure in Entwicklungsprozessen. Der Großteil seiner Forschung betrifft vulnerable Bevölkerungsgruppen, darunter Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen. Zudem arbeitet er aktiv mit staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen zur Förderung inklusiver Entwicklung zusammen. Er promovierte an der Queen’s University Belfast in Nordirland.
- Goran MUSIĆ PhD (Nr. 49) ist Wissenschaftler und Lehrender an der Forschungsplattform für Transformations- und Osteuropaforschung der Universität Wien. Als Sozialhistoriker der Arbeit in Ostmittel- und Südosteuropa verbindet er Ansätze aus Globalgeschichte, Nationalismusforschung und Politischer Ökonomie. Nach der Promotion in Geschichte und Zivilisation am Europäischen Hochschulinstitut hatte er Stellen an der Universität Graz und der Central European University inne. Er ist Autor von Making and Breaking the Yugoslav Working Class: A Story of Two Self-Managed Factories (CEU Press, 2021), einem Buch über industrielle Arbeit im sozialistischen Jugoslawien. Sein aktuelles Forschungsprojekt untersucht die „sozialistische Globalisierung“ Jugoslawiens am Beispiel jugoslawischer Unternehmen in Sambia.
- Jason MUSYOKA (Nr. 33) ist Postdoctoral Fellow im Human Economy Programme am Centre for the Advancement of Scholarship der Universität Pretoria in Südafrika. Außerdem ist er Gastlehrender für Entwicklungsstudien am Institut für Anthropologie der Universität Pretoria. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen die Schwarze Mittelschicht Südafrikas, afrikanische Wirtschaftsgeschichte, Wirtschaftsgeografie und Entwicklungsökonomie.
- Kassim MWANIKA (Nr. 50) ist Research Officer in der Forschungsabteilung des ugandischen Parlaments. Dort erstellt er wissenschaftliche Grundlagen für die Gesetzgebung, darunter Ausschussbriefings sowie regelmäßige Feld- und Literaturstudien. Seine Qualifikationen umfassen Development Studies (Universität Gulu), einen MA in ländlicher Entwicklung (Makerere-Universität), einen MSc in International Development and Humanitarian Emergencies (London School of Economics), einen Doktortitel in Soziologie (Makerere-Universität) sowie einen Doktortitel in Sozialer Arbeit (Universität Göteborg). Er forscht zudem kritisch zu lokalem Wissen, Forschungsethik und Lebensgrundlagen junger Menschen.
- Resty NAIGA (Nr. 46) promovierte an der Universität für Bodenkultur Wien. Derzeit ist sie Senior Lecturer sowie Leiterin und Vorsitzende des Instituts für Entwicklungsstudien der Makerere-Universität in Kampala, Uganda. Zu ihren Forschungsinteressen zählen Wasser-Governance, Beteiligung von Gemeinschaften, Flüchtlingsforschung, Friedens- und Konfliktforschung, kollektives Handeln und Gender. Sie erhielt mehrere internationale Forschungsstipendien, unter anderem vom African Peacebuilding Research Network (APN), der International Peace Research Association Foundation (IPRAF) und Andrew W. Mellon. Sie publizierte über gemeindebasiertes Wassermanagement, kollektives Handeln, Wasserkonflikte und Gender.
- Daniel Georges NANA KOMEY (Nr. 48) promovierte im Dezember 2021 in Zeitgeschichte an der Universität Douala in Kamerun. Er ist Chargé de recherches am Centre National d’Éducation, einer sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtung des kamerunischen Ministeriums für wissenschaftliche Forschung und Innovation in Yaoundé. Er veröffentlichte mehrere Beiträge zu Pentekostalismus und sozialem Raum, gesellschaftlichen Vorstellungen über Wahlen sowie Wissensdekolonisierung und kolonialer historischer Anthropologie. Sein jüngster Beitrag (2024) trägt den Titel „Décoloniser les rapports de tournées administratives au Cameroun“, in Emmanuel Droit, Anne Kwashik und Silke Mende (Hrsg.), France, Allemagne, Afrique/ Frankreich, Deutschland, Afrika. Représentations, transferts, relations/ Repräsentationen, Transfers, Beziehungen, S. 124–139.
- Gana NDIAYE (Nr. 44) ist Assistant Professor für Anthropologie und ACM Mellon Faculty Fellow am Beloit College. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen Beziehungen zwischen Brasilien und Westafrika, transnationalen Islam, afrikanische Sprachen und die in arabischer Schrift verfassten ʻAjamī-Literaturtraditionen des muslimischen Afrikas.
- Roland N. NDILLE (Nr. 45) ist Associate Professor und Leiter des Instituts für Geschichte an der Universität Buea in Kamerun. Er ist außerdem Senior Research Fellow am Institut für Geschichte der Universität des Freistaats in Südafrika. Er organisiert die jährliche Cameroon History Postgraduate Conference (CHPC) und leitet als Principal Investigator das Global South Epistemologies Research Lab (www.gloserc.org). Seine Forschungsschwerpunkte sind Religionsgeschichte, Bildungs- und Bildungspolitikgeschichte, Wissenschafts- und Technikgeschichte sowie Provenienzforschung, jeweils aus dekolonialer Perspektive.
- Abdoulaye NGOM (Nr. 37) promovierte in Soziologie und lehrt an der Universität Straßburg. Außerdem ist er assoziierter Forscher am Labor „European Dynamics“ (UMR 7367-CNRS). Seine Forschungsinteressen umfassen internationale Migration und interethnische Beziehungen, irreguläre Migration nach Europa, Migrationspolitik, Grenzen und Mobilisierungsformen in Migrationskontexten.
- Iris NIKISCHER (Nr. 9) Diplompädagogin, Master of Education (M.Ed.). Derzeit Studium der Internationale Entwicklung mit Wahlfachschwerpunkt Pädagogik an der Universität Wien.
- Teckson NJOVU MA (Nr. 49) ist Absolvent eines Geschichtsstudiums an der Mulungushi-Universität in Sambia. Seine Forschung untersuchte die Geschichte der Bleiminen von Kabwe und deren Einfluss auf die sozioökonomische Entwicklung der Stadt zwischen 1902 und 1994. Während seines Bachelorstudiums unterrichtete er Geschichte an einer Sekundarschule und absolvierte Praktika am Nationalmuseum Lusaka und bei den Zambian Education Broadcasting Services. Zudem war er Lernförderlehrer an der American International School of Lusaka und Forschungsassistent in zwei Projekten: „A socialist workplace in Post-colonial Africa: A connected History of the Yugoslav workforce in Zambia“ (2023–2024) und „Extractive disruptions and the rise of disability movements“ (2025). Er nahm an verschiedenen Konferenzen teil, darunter dem Inclusion Conference Programme in Lusaka und dem AfrikanistInn entag 2025 an der Universität Wien.
- uMbuso weNKOSI (Nr. 45) forscht interdisziplinär unter anderem zu Arbeitsbeziehungen, Industriepolitik, wirtschaftlicher Entwicklung, Agrarfragen, Archiven und Gesellschaftstheorie. Er war Herausgeber der Global Labour Column (GLC) und des South African Labour Bulletin (SALB). Er ist Postdoctoral Fellow am Johannesburg Institute for Advanced Study (JIAS) der Universität Johannesburg. Sein Buch These Potatoes Look Like Humans: The Contested Future of Land, Home and Death in South Africa sollte im September 2023 bei Wits University Press erscheinen.
- Max Armin NOSBERS (Nr. 40) studiert Volkswirtschaftslehre und Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Sein regionalspezifisches Schwerpunktinteresse liegt auf Algerien, seiner Geschichte und Gegenwart.
- Samwel Moses NTAPANTA (Nr. 50) ist Ethnograf und spezialisiert auf gegenwärtigen Urbanismus an der Westküste des Indischen Ozeans, insbesondere in Ostafrika. Seine Forschung befasst sich mit Kolonialität, Konsum und Entsorgung, den Hinterlassenschaften des Spätkapitalismus, Reparatur- und Recyclingökonomien sowie der Anthropologie des Geldes.
- Germain NYADA (Nr. 42) promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth, erwarb einen Master of Education in Zweitsprachenerwerb an der École normale supérieure (ENS) in Yaoundé und ein Zertifikat der Universität Montreal. Er unterrichtete am Goethe-Institut in Yaoundé und Montreal, an der Concordia University und am Collège de Maisonneuve. Gegenwärtig lehrt er an der Universität Yaoundé I und am Institut de Technologie Agroalimentaire du Québec. Zudem arbeitet er als Lehrer für das Ministère de l’Immigration, de la Francisation et de l’Intégration du Québec. Als Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Organisationen forschte er und publizierte drei Monografien, zahlreiche Aufsätze über Literatur, Film und Geschichte sowie einen Roman. Seine Hauptinteressen gelten autobiografischem Schreiben, Interkulturalität, Literaturtheorie, Kriegsfilm und Kriegsliteratur sowie Kamerun unter deutscher Kolonialherrschaft (1884–1916).
- Francis B. NYAMNJOH (Nr. 29) ist von der südafrikanischen National Research Foundation als B2 eingestufter Professor für Sozialanthropologie an der Universität Kapstadt sowie Fellow der Cameroon Academy of Science und der African Academy of Science. Er untersucht unter anderem Ethnografie und Fiktion als eng miteinander verbundene, zugleich fremde Zugänge zur Erforschung Afrikas.
- Karin OBERAIGNER (Nr. 1) Studiert Afrikanistik in Wien, derzeit Auslandssemester an der Universität Leiden, Niederlande.
- Danièle OBONO (Nr. 20) ist Doktorandin an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne in Frankreich.
- James Odhiambo OGONE (Nr. 29) ist DAAD-Promotionsstipendiat am Institut für anglophone Literaturen und Kulturen der Universität Potsdam. Er hat einen Masterabschluss in Literaturwissenschaft der Maseno-Universität in Kenia und umfangreiche Lehrerfahrung: zunächst an mehreren kenianischen Sekundarschulen, anschließend an der Kisii-Universität und derzeit an der Universität Potsdam. Er veröffentlichte Zeitschriftenartikel und Buchkapitel zu afrikanischer Populärkultur, lokalen afrikanischen Wissensformen und der kontextspezifischen Aneignung von Medien- und Kommunikationstechnologien in heutigen afrikanischen Gesellschaften.
- Nathan Oyori OGECHI (Nr. 3/ Nr. 9) promovierte in Afrikanistik am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Er ist Senior Lecturer und Leiter des Instituts für Kiswahili und andere afrikanische Sprachen an der Moi-Universität in Kenia. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Sprachkontakt, sprachliche Menschenrechte, Sprachbildung, HIV/AIDS, Kommunikation und Ethnosemantik.
- Timothy OGENE (Nr. 31) studierte an der St. Edward’s University und der Universität Oxford. Er ist Autor zweier angekündigter Bücher: eines Gedichtbands (Deerbrook Editions, 2016) und eines Romans (Holland House Books, 2017).
- Chinyere OKAFOR Dr (Nr. 47) ist Dichterin, Dramatikerin, Prosaschriftstellerin und Professorin für Anglistik und Frauenforschung. Sie leitet das Zentrum für Frauenforschung und das Institut für Frauenforschung an der Wichita State University. Sie studierte an der Universität Sussex (Brighton), am University College Cardiff und an der Universität Nigeria in Nsukka und forschte postdoktoral an der Cornell University zu Geschlechterpolitik und der Poetik des Maskierens. Ihre interdisziplinäre Forschung umfasst transnationale Geschlechterfragen, Literatur und Theater, Diversitätsbildung und Maskenkommunikation. Sie ist Autorin von Gender, Performance and Communication: African Ikeji Mask Festivals of Aro and Diaspora (Africa World Press, 2017). Zu ihren literarischen Veröffentlichungen gehören The New Toyi Toyi (Theaterstück, Africa World Press, 2008), It Grows In Winter and Other Poems (Africa World Press, 2008), He Wants to Marry Me Again and Other Stories (Kraftgriots, 1996) und Campus Palavar and Other Plays (Kraftgriots, 1996).
- Katharina OKE (Nr. 25) hat Masterabschlüsse in Journalismus und Afrikawissenschaften und promoviert derzeit an der Universität Oxford. Ihre Forschung untersucht die Druckkultur von Lagos, Nigeria, zwischen etwa 1880 und 1930.
- Betty J. OKOT (Nr. 41) war Co-Investigator im durch Elrha-2HC finanzierten REFLECT-Projekt „Refugee Experiences and Responses to Covid-19“ am Institut für Soziale Arbeit und Sozialverwaltung der Makerere-Universität. Sie hat umfangreiche Erfahrung in Forschung und Hochschullehre, insbesondere in der Ausbildung von Lehrkräften. Ihre interdisziplinären Forschungsinteressen umfassen Völker und Kulturen, Landsoziologie, Rechtsanthropologie, Afrikawissenschaften – insbesondere Literatur, Geschichte und Traditionen –, indigenes Wissen, Migration, Diaspora und Geflüchtete, internationale Entwicklung und Nachhaltigkeit, Konflikte und Friedensförderung, Gender sowie Kultur und Gewalt. Zu diesen Themen forscht und publiziert sie weiterhin. Als Thematic Research Fellow untersucht sie mit Förderung des British Institute in Eastern Africa (BIEA), wie die Vergangenheit heutige Auffassungen von Gewohnheitsrecht in ostafrikanischen Nachkonfliktgesellschaften wie Norduganda prägt.
- Mutiat Titilope OLADEJO (Nr. 45) ist Senior Lecturer am Institut für Geschichte der Universität Ibadan in Nigeria und Fellow des African Humanities Program des American Council of Learned Societies. Sie veröffentlichte jüngst A History of Textiles and Fashion in Twentieth Century Yoruba World (Cambridge Scholars Publishing, Vereinigtes Königreich, 2022).
- Kehinde OLAVODE (Nr. 20) ist Lecturer am Institut für Internationale Beziehungen der Obafemi Awolowo University in Ile-Ife, Nigeria.
- Taiwo OLORUNTOBA-OJU (Nr. 11) ist Senior Lecturer am Institut für moderne europäische Sprachen der Universität Ilorin in Nigeria und unterrichtet seit etwa zwei Jahrzehnten Stilistik, Drama und kreatives Schreiben an Hochschulen. Zu seinen Büchern gehört Language and Style in Nigerian Drama and Theatre (1998). Er war unter anderem Fellow des British Council, der Alexander von Humboldt-Stiftung und des Nordic Africa Institute. Seine jüngere Forschung befasst sich mit Sprache, Gender und Sexualität in Drama und Film. Als kreativer Schriftsteller und Dramatiker veröffentlichte er Gedichte und Theaterstücke und verfasste mehrere Fernseh- und Filmdrehbücher.
- Sharon Adetutu OMOTOSO (Nr. 45) ist Senior Research Fellow für Gender- und Medienwissenschaften am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Ibadan, wo sie das Women's Research and Documentation Centre (WORDOC) leitet. Sie ist Direktorin des Centre for Applied Ethics and Political Communication in Africa (CAEPOCOM AFRICA), Absolventin des Coady Institute an der St. Francis Xavier University in Kanada, Chartered Mediator & Conciliator sowie Fellow des Africa Multiple Cluster der Universität Bayreuth. Ihre Forschungsgebiete sind angewandte Ethik, Medien- und Geschlechterforschung, politische Kommunikation, Bildungsphilosophie, Sozial- und Politische Philosophie sowie afrikanische Philosophie, zu denen sie umfangreich publiziert hat.
- Rasheed ONAGUN Ph.D. (Nr. 49) promovierte 2022 an der Universität Ilorin und ist derzeit Senior Lecturer am Institut für Geschichte und Internationale Studien dieser Universität. Er lehrt afrikanische Geschichte und Globalgeschichte. Er veröffentlichte Beiträge in anerkannten Zeitschriften, darunter „Colonial Public Health Services in Ilorin Province, 1900 to 1960“, West Bohemian Historical Review XIII/2: 177–202 (https://wbhr.cz/index.php/issues), herausgegeben von historischen Instituten in Pilsen und Hamburg, sowie „Diplomacy as a Veritable Tool of Sustainability in Multiracial Ilorin Emirate Polity of the 19th Century“, Lapai Journal of Nigerian History 15(1): 71–84, herausgegeben vom Institut für Geschichte und Internationale Studien der Ibrahim Badamasi Babangida University in Lapai, Nigeria.
- Leonard Obina ONWUEGBUCHE (Nr. 47) ist Lecturer am Institut für englische Sprache und Literatur der Alex Ekwueme Federal University Ndufu-Alike im Bundesstaat Ebonyi, Nigeria. Er lehrt afroamerikanische, karibische und afrikanische Literatur; seine Forschungsinteressen sind diasporische Literatur, postkoloniales Schreiben und Gender Studies.
- Kwame OPOKU (Nr. 32) ist unabhängiger Wissenschaftler und Autor zahlreicher Arbeiten über Restitution und andere kulturelle Fragen sowie über Rechtsphilosophie, internationales und vergleichendes Recht und afrikanisches Gewohnheitsrecht, besonders Land- und Familienrecht.
- Chioma Carol OPARA PhD (Nr. 47) ist Professorin für Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie ehemalige Direktorin der Foundation Studies Unit an der Rivers State University in Port Harcourt, Nigeria. Sie ist auf Schreiben, Vergleichende Literaturwissenschaft und Gender spezialisiert. Ihre wichtigsten Forschungsinteressen umfassen Frauen, World Englishes, Literaturtheorie und Kulturwissenschaften. Sie publizierte umfassend zu afrikanischer Literatur, darunter Bücher, Sammelbandbeiträge und Fachartikel. Sie war Westafrika-Koordinatorin des Women Caucus der African Literature Association (WOCALA), Ratsmitglied der International Society for the Oral Literatures of Africa (ISOLA) und Vorstandsmitglied der International Society for Universal Dialogue (ISUD). Mehrere Jahre lang war sie Herausgeberin des Journal of Gender Studies, einer jährlich erscheinenden interdisziplinären Publikation.
- Patrick W. OTIM (Nr. 44) ist Assistant Professor für Geschichte am Bates College in Maine, USA. Er promovierte 2016 in afrikanischer Geschichte an der Universität Wisconsin–Madison und begann noch im selben Jahr am Bates College zu lehren. Seine Forschung befasst sich mit der spätvorkolonialen und kolonialen Geschichte Nordugandas. Sein derzeitiges Buchmanuskript, für das ein Vertrag mit der New African Series der Ohio University Press besteht, untersucht den Übergang von der vorkolonialen zur kolonialen Epoche. Jüngste Fachbeiträge erschienen in History in Africa und Canadian Journal of African Studies.
Alphabetisch geordnet P–Z
Bitte beachten Sie: Die angegebene Position einer Autorin bzw. eines Autors entsprach dem Stand zum Zeitpunkt ihres bzw. seines letzten Beitrags zu STICHPROBEN und kann sich seither geändert haben.
- Ulrich PALLUA (Nr. 16) ist Lecturer für Anglistik an der Universität Innsbruck. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen gehören: Eurocentrism, Racism, Colonialism in the Victorian and Edwardian Age (Heidelberg: Winter, 2005) und, als Mitherausgeber, (Re)Figuring Human Enslavement: Images of Power, Violence and Resistance (Innsbruck: Innsbruck University Press, 2009).
- Felicity PALMER (Nr. 11) ist Doktorandin der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Columbia University. Ihre Dissertation untersucht das Verhältnis zwischen Freiheitsvorstellungen und den sexuellen Erfahrungen von Frauen und Kindern in den Romanen von Yvonne Vera und Calixthe Beyala.
- Calvin Patrick Bandah PANGA (Nr. 45) ist Historiker und lehrt und forscht an der École Normale Supérieure de Bertoua in Kamerun. Als ehemaliger Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung verfasste er eine Dissertation über die deutsche Kolonialherrschaft in Kamerun. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Plünderung von Kunstobjekten und die Frage ihrer Restitution. Er hat mehrere Artikel dazu veröffentlicht und ist Mitglied der Kamerunischen Historischen Gesellschaft und der Schweizerischen Gesellschaft für Provenienzforschung.
- Lotte PELCKMANS (Nr. 20) ist Lecturer am Institut für Anthropologie und Entwicklungsstudien der Universität Nijmegen in den Niederlanden.
- Susana PEREIRA BASTOS (Nr. 8) promovierte an der Universidade Nova de Lisboa. Sie ist Associate Professor am Institut für Anthropologie und Mitglied des dortigen Migrationsforschungszentrums SociNova.
- Clemens PFEFFER (Nr. 15/ 22) studiert Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Hauptsächliches Forschungsinteresse: Deutsche Kolonial- und Missionsgeschichte in Südwestafrika.
- Paula PFOSER (Nr. 29) Studium der Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien mit Schwerpunkt auf Postkoloniale Studien; freie Kultur- und Medienarbeit. Im Frühjahr 2016 erscheint ihre Publikation „Bilder der Dekolonisation. Repräsentationen Afrikas südliche der Sahara im frühen österreichischen Fernsehen (1957-1965)“ im zaglossus Verlag.
- Joschka PHILIPS (Nr. 32) ist Postdoctoral Fellow am Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel. Seine 2016 unter der Betreuung von Elísio Macamo abgeschlossene Dissertation „Crystallizing Contention“ untersucht Jugend- und Stadtproteste, insbesondere in Conakry und Kampala. Derzeit forscht Philips mit Förderung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zu transnationalen Verschwörungen und Verschwörungstheorien in Guinea-Conakry. Er ist Autor von Ambivalent Rage (Editions L’Harmattan, 2013).
- Joy PHIRI BA (Nr. 49) ist Masterstudentin der Geschichte an der Universität Sambia in Lusaka. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Arbeitsorganisation sowie staatlichen Institutionen und Unternehmen im postkolonialen Afrika. Ihre derzeitige Abschlussarbeit „The United Bus Company of Zambia: A Window into Postcolonial State Enterprise and Public Service, 1970–1995“ untersucht den Beitrag des öffentlichen Verkehrs zur nationalen Entwicklung und Regierungsführung in Sambia. Sie verfügt zudem über Erfahrungen in der Archivrecherche und -auswertung und arbeitete 2023–2024 im Projekt „A socialist workplace in Postcolonial Africa: A connected history of the Yugoslav Workforce in Zambia“ mit.
- Verena PLUTZAR (Nr. 19) Mitbegründerin und Koordinatorin des Netzwerks SprachenRechte, Erwachsenenbildnerin, Universitätslektorin, derzeit Vizedirektorin einer Schule für Straßenkinder in Nairobi, 2007-2010 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien, 1998-2007 Mitarbeiterin im Verein Projekt Integrationshaus.
- Ronald POKOYSKI (Nr. 10) studiert Geschichte und Religionswissenschaft an der Universität Hannover. Schwerpunkte: Südliches Afrika, Osteuropa (speziell Lettland). Das Internet als Quelle für Historiker. Neue religiöse Bewegungen, Religion und Cyberspace.
- Robert PRIEWASSER (Nr. 27) wurde 1967 in Wien geboren. Er studierte Geschichte (Bachelor) und Globalgeschichte (Masterabschluss 2012) und seit 2012 Arabistik und Islamwissenschaft (Bachelor) an der Universität Wien. Er ist Autor des Buches Tiran Island and Straits of Tiran: Unexplained Sovereignty over an Island in the Context of the Arab-Israeli Conflict (Saarbrücken, 2013).
- Vanessa PRINZ (Nr. 3/ 8) schloss an der Universität Wien Studien der Kommunikationswissenschaft und Afrikawissenschaften sowie der Soziologie und Internationalen Entwicklung ab. Ihre Forschungsinteressen gelten der afrikanischen Migration und den gesellschaftlichen Folgen der Migration nach Europa.
- Viola PRÜSCHENK (Nr. 17) ist derzeit Doktorandin am Fachbereich Afrikanische Literaturen an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie am Fachbereich Vergleichende Literaturwissenschaften an der Université du Québec in Montreal. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der Untersuchung von literarischer Audio-Visualität in afrikanischen und karibischen Literaturen.
- Daniella RAFAELY (Nr. 45) ist Lecturer am Institut für Psychologie der Universität Witwatersrand in Johannesburg. Mit einem ethnomethodologischen und konversationsanalytischen Ansatz untersucht sie soziale Interaktion, soziale Kategorien und Alltagswissen. Anhand unterschiedlicher Alltagssituationen erforscht sie die Verfahren, durch die Moral im alltäglichen Austausch als soziale Institution reproduziert wird.
- Oluwafunminiyi RAHEEM (Nr. 41) ist derzeit Research Fellow am Centre for Black Culture and International Understanding in Osogbo, Nigeria. Außerdem ist er Doktorand am Institut für Geschichte und Internationale Studien der Universität Ilorin, wo er seine Dissertation über die afrikanischen Kontexte heiliger Brunnen in den Yoruba-Städten Ile-Ife und Ondo im Südwesten Nigerias abschließt. Zu seinen Forschungsinteressen zählen heilige Gewässer und Brunnen, Sozial- und Kulturgeschichte, Yoruba-Islam, Glaubenssysteme der Yoruba und zeitgenössische Populärkultur.
- Brian RAFTOPOULOS (Nr. 31) ist Forschungsdirektor des Solidarity Peace Trust und Research Fellow am Zentrum für geisteswissenschaftliche Forschung der Universität des Westkaps.
- Manuel João RAMOS (Nr. 41) ist Associate Professor am Institut für Anthropologie des ISCTE – Universitätsinstituts Lissabon und Wissenschaftler am dortigen Zentrum für Internationale Studien. Er hat zahlreiche Arbeiten zu anthropologischen und afrikawissenschaftlichen Themen veröffentlicht, insbesondere zur äthiopischen Geschichte, Politik und Migration. Er verbindet anthropologische Forschung mit grafischer Gestaltung. Von 2009 bis 2014 gehörte Ramos dem Vorstand von AEGIS – African Studies in Europe an. Außerdem leitet er die Zentrale Fachbibliothek für Afrikastudien am ISCTE.
- Thomas REINHARDT (Nr. 16) ist Privatdozent für Ethnologie in Frankfurt und unterrichtet Afrikanistik und Ethnologie an der Universität Köln und München. Rezente Buchveröffentlichungen: Claude Lévi-Strauss zur Einführung. Hamburg: Junius Verlag 2008; Geschichte des Afrozentrismus: Imaginiertes Afrika und afroamerikanische Identität. Stuttgart: Kohlhammer 2007.
- Brigitte REINWALD (Nr. 10) Professorin für Afrikanische Geschichte an der Universität Hannover. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sozial- und Kulturgeschichte West- und Ostafrikas, Themen: Geschlechter-, Generationen- und Familienbeziehungen, Urbanisierung, ikonographische und audiovisuelle Medien, translokale historische Räume und kulturelle Repräsentationen.
- Uta REUSTER-JAHN (Nr. 14) war Lecturer für afrikanische Philologie am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz. Sie promovierte über Volkserzählungen der Mwera in Tansania. In jüngerer Zeit konzentrierte sich ihre Forschung auf die Swahili-Jugendsprache, populäre Literatur auf Swahili und die neue Swahili-Musikrichtung Bongo Flava. Sie hat zahlreiche Beiträge zu diesen Themen veröffentlicht und ist Mitherausgeberin der Online-Zeitschrift Swahili Forum (http://www.ifeas.uni-mainz.de/SwaFo/).
- Pascal REY (Nr. 30) ist Agrarökonom und Geograf; in seiner Dissertation untersuchte er lokale Machtverhältnisse in Küstenguinea. Er arbeitete insbesondere zu lokalen Organisationen in Entwicklungsländern (Indien, Ruanda, Peru). Vor allem in Guinea entwickelte er über zwölf Jahre hinweg einen Forschungsansatz, der Entscheidungsprozesse auf lokaler Ebene analysiert und die Umsetzung gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung berücksichtigt. Er ist Chief Executive Officer von Insuco, einem international tätigen Beratungsunternehmen im Bereich Social Engineering. Seine Veröffentlichungen behandeln Landrechte, Management natürlicher Ressourcen, Entscheidungsprozesse und den Bergbausektor in Ländern des Globalen Südens.
- João Fusco RIBEIRO (Nr. 46) ist Doktorand und FCT-Stipendiat für Zeitgeschichte am politikwissenschaftlichen Forschungszentrum der Universität Évora in Portugal. Er erwarb an derselben Universität einen Bachelorabschluss in Geschichte und Archäologie (2013) und einen Masterabschluss in europäischen und afrikanischen Geschichtsstudien (2016). Als Archivrechercheur arbeitete er am FCT-geförderten CICP-Projekt „Historical Sources of Transnational Regionalism in Southern Africa: The Liberation Movements and White Africa as Driving Forces (1960-1980)“ mit. Seine Forschung befasst sich mit angolanischen Befreiungsbewegungen und der Dekolonisierung des portugiesischsprachigen Afrikas.
- Alain RICARD (Nr. 14) ist Directeur de Recherche am französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS), dem LLACAN zugeordnet, und lehrt am INALCO in Paris. Er forscht zu afrikanischen Sprachen und Literaturen, einschließlich Theater und Populärliteratur. Er hat zahlreiche Arbeiten über afrikanische Literatur, Theater und Populärkultur auf Französisch und Englisch veröffentlicht und zwei Filme über Concert-Partys produziert.
- Bruno RICCIO (Nr. 8) ist Forscher und Lehrender am Institut für Kulturanthropologie der Universität Bologna in Italien. Er hat über senegalesische Migrant*innen und die italienischen Erfahrungen mit Einwanderung geforscht und publiziert.
- Martina RIENZNER (Nr. 18/ 19) ist Absolventin des Studiengangs Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Derzeit Mitarbeiterin im Projekt “Sprachwahl in Straf- und Asylverfahren” und Dissertationsstudium am Institut für Afrikawissenschaften zum Thema „Biografie und Translation“. Mitglied im Netzwerk SprachenRechte.
- Bettina RITTSTEUER (Nr. 19) Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin für die englische Sprache (seit 2005) sowie Übersetzerin (Mag. phil. 2001) für Englisch und Ungarisch mit Schwerpunkt Rechtsübersetzung. Gerichtsdolmetschtätigkeit in allen Arten von Verfahren an diversen Gerichten in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes-Kepler-Universität Linz (seit 2005). Koordinatorin der Arbeitsgruppe der GerichtsdolmetscherInnen für Englisch im Österreichischen Verband für Gerichtsdolmetscher (ÖVGD).
- Marie RODET (Nr. 7/ 12) promovierte im November 2006 an der Universität Wien. Derzeit lehrt sie an der Webster University in Wien. Ihre Forschungsinteressen umfassen Migrationsgeschichte, Geschlechterforschung und Rechtsgeschichte in Westafrika.
- Melanie ROMSTORFER (Nr. 13) studierte Afrikanistik kombiniert mit Arabisch, Französisch und Internationaler Entwicklung an der Universität Wien. Schwerpunkte: Historische und Kritische Diskursanalyse, Kolonialismus, Kolonialer Diskurs. Derzeit schreibt sie an einer Dissertation im Bereich Konfliktforschung und Konstruktion von Identität.
- Christiane RUDIC (Nr. 28) Master of Arts in geographische Entwicklungsforschung Afrikas; derzeit: Doktorandin an der Bayreuth International Graduate School of African Studies; Forschungsprojekt zu Strategien der Wohnraumfinanzierung in informellen Siedlungen und Potentiale der Mikrofinanzierung für den Wohnraum; Schwerpunkte: Stadtentwicklung, Urban Studies, Wohnraumversorgung und –finanzierung, Mikrofinanzierung.
- Kirsten RÜTHER (Nr. 16/ 28/ 36) ist Professorin für Afrikanische Geschichte am Institut für Afrikawissenschaften. Methodisch der Sozial- und Verflechtungsgeschichte verpflichtet, ist ihr empirischer Schwerpunkt im südlichen Afrika verankert. Forschungsgebiete: Christianisierung und Kolonialismus, Gesundheit und populäre Kultur, Verwandtschaftsforschung, Städte und Wohnen. Sie ist als „Key Researcher“ und Betreuerin an der interfakultären Forschungsplattform „Mobile Kulturen und Gesellschaften“ beteiligt, in deren Kontext zurzeit eine interdisziplinär zusammengesetzte Doktoratsgruppe zu Themen von „Cultural and Social Mobility“ promoviert.
- Sara Jerop RUTO (Nr. 3) lehrt an der Kenyatta-Universität in Kenya. Ihr Forschungsschwerpunkt ist „Non-Formal-Education”. Sie promoviert derzeit an der Universität Heidelberg im Bereich Erziehungswissenschaft.
- Egide RWAMATWARA (Nr. 8) hat einen MPhil-Abschluss in Race and Ethnic Relations von der Universität Simbabwe und einen Masterabschluss in Humanitarian Action von der Universität Genf. Er promoviert in Soziologie an der Universität Simbabwe und untersucht Überlebensstrategien von Geflüchteten in Afrika.
- Farah SAAD (Nr. 43) ist Klinische Sozialarbeiterin und Politologin. Sie hat frida, eine unabhängige und kostenlose Rechtsberatung in Asyl- und Fremdenrecht mitgegründet und arbeitet in unterschiedlichen Kontexten mit Menschen mit Flucht- und intersektionalen Diskriminierungserfahrungen. Gemeinsam mit Parissima Taheri M.Sc. M.A. steht sie hinter Wir Sind Auch Wien, einer Plattform für die psychische Gesundheit von BIPoC. Zudem ist sie als Lehrende auf der Fachhochschule Campus Wien Studiengang Soziale Arbeit und an der Universität Wien im Master Psychologie tätig.
- Rita SCHÄFER (Nr. 7) Ethnologin. z.Z. Gastprofessorin für Gender-Studies, Humboldt-Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Afrikanische Frauenorganisationen, Gender und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Regionaler Schwerpunkt: südliches Afrika.
- Marcia C. SCHENCK (Nr. 34) promovierte im September 2017 in Geschichte an der Princeton University. Ihre Dissertation trägt den Titel Socialist Solidarities and their Aftermath: Histories and Memories of Angolan and Mozambican migrants to the German Democratic Republic, 1975-2015. Derzeit ist sie Fellow am Internationalen Forschungszentrum für Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive (re:work) der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie veröffentlichte in African Economic History, Labor History und Atelier; weitere Arbeiten sind für Africa angekündigt. Ihre Forschungsinteressen umfassen Migrationsgeschichte, afrikanische und globale Geschichte, die Geschichte internationaler Organisationen, Mikrogeschichte und Oral History.
- Walter SCHICHO (Nr. 1/ 13/ 19/ 21/ 26) Univ. Prof. (in Ruhe) für Afrikanische Geschichte am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Hauptarbeitsbereiche derzeit: Zeitgeschichte Afrikas, Entwicklungsforschung und interkulturelle Kommunikation (Nord-Süd-Beziehungen); Leiter der Projekte „Colonial Concepts of Development“ und „Sprachwahl bei Verhandlungen mit Verfahrensbeteiligten aus afrikanischen Herkunftsländern in Straf- und Asylverfahren.”
- Marlene SCHILD (Nr. 26) ist Absolventin des Studienganges Internationale Entwicklung in Wien und war Diplomandin am Projekt Colonial Concepts of Development an der Universität Wien.
- David SCHLAUSS (Nr. 26) ist Absolvent des Studienganges Internationale Entwicklung in Wien und war Diplomand am Projekt Colonial Concepts of Development an der Universität Wien.
- Leander SCHNEIDER (Nr. 44) ist Associate Professor für Politikwissenschaft an der Concordia University in Montréal. Seine Forschung befasst sich mit Entwicklungspolitik, der politischen Geschichte Tansanias und, in jüngerer Zeit, der Migration aus China nach Afrika.
- Marlene SCHNEIDER (Nr. 37) ist freie Journalistin. Sie hat Afrikastudien an der Universität Leipzig (2008‐2012) und Afrikawissenschaften an der Humboldt‐Universität zu Berlin (2012‐2016) studiert und mit einer Masterarbeit zu Hörspieladaptionen abgeschlossen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf anglophon‐afrikanischen Literaturen, Akustik von Geschichten sowie Medienwechsel.
- Tobias SCHNEIDER (Nr. 48) studierte an der Universität Wien Romanistik und Internationale Entwicklung. Seinen Fokus richtete er hierbei auf kultur- und landeswissenschaftliche Aspekte Spanischamerikas von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Nach mehrjähriger zwischenzeitlicher Berufstätigkeit wurde bei ihm die Lust auf universitäre Weiterbildung und Erweiterung des Horizonts erneut geweckt. Seit dem Herbst 2021 absolviert er an der Universität Wien ein Masterstudium der Afrikawissenschaften. Seine Studienschwerpunkte bilden die Erforschung von Dekolonialisierungsprozessen, die Geschichte der afrikanischen Diaspora in Lateinamerika sowie die Analyse der Darstellung von afrikanischen Gesellschaften in Film und Literatur.
- Charlott SCHÖNWETTER (Nr. 37) ist Doktorandin und arbeitet als Journal Editor. Sie hat Regionalstudien Asien/Afrika, Gender Studies sowie Afrikawissenschaften an der Humboldt‐Universität Berlin zu Berlin studiert. Bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG‐ geförderten Projekt „Afrikanische KindersoldatInnen in Literatur und Film. Repräsentation, Diskurs, Ästhetik“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf KindersoldatInnen in der Literatur, Gender und Narratologie.
- Isabel SCHRÖDER (Nr. 37) studierte im Bachelor Regionalwissenschaften Asien/Afrika und im Master Religions‐ und Kulturwissenschaften. Seit 2017 promoviert sie in den Afrikawissenschaften an der Humboldt‐Universität in Berlin zu fiktionaler sowie testimonialer Gefängnisliteratur von Autorinnen aus dem anglo‐ und frankophonen Afrika.
- Thorsten SCHÜLLER (Nr. 17) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Romanischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Afro-Romanistik, kulturelle Rezeption des 11. September 2001, Literatur und Populärkultur.
- Felix SCHÜRMANN (Nr. 10/ 31) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im LOEWE-Schwerpunkt „Tier – Mensch – Gesellschaft“ der Universität Kassel. Er forscht und lehrt zur Geschichte Afrikas vom 18. Bis zum 20. Jahrhundert, zur maritimen Geschichte im 18. und 19. Jahrhundert und zur Geschichte des frühen Films.
- Maida SCHULLER (Nr. 43) ist Sozialwissenschaftlerin und seit 2019 Teil des Bildungsprojekts AEWTASS - Advancing Equality Within The Austrian School System. Sie arbeitet derzeit als Sozialarbeiterin in der Beratung für langzeiterwerbslose Personen sowie als externe Vortragende an der FH Campus Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Intersektionalität, Antidiskriminierung, Politische Ökonomie, kritische Entwicklungs- und Rassismusforschung, sowie Schwarzsein in Österreich und global.
- Anne SCHUMANN (Nr. 14) ist Doktorandin an der School of Oriental and African Studies der Universität London. Sie forschte zu Populärmusik in Südafrika; derzeit konzentriert sie sich auf politische Debatten in der Populärmusik der Côte d’Ivoire.
- Romana SCHWEIGER (Nr. 9) Diplom- und Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Promotion im Jänner 2004. Studium an der Diplomatischen Akademie Wien im Lehrgang Master of Advanced International Studies (2003-2004). Seit März 2004 Universitätsassistentin am Institut für Strafrecht und Kriminologie (Ordinariat Prof. Höpfel) in Wien. Forschungsschwerpunkte: Internationales Strafrecht, insbesondere das Recht internationaler und internationalisierter Tribunale und deren Judikatur; Straf- und Strafprozessrechtsvergleichung; Schutz der Menschenrechte durch Strafrecht.
- Erwin SCHWEITZER (Nr. 15) ist Sozialanthropologe und Doktorand bzw. PhD Research Fellow („Kollegassistent“) an der Vienna School of Governance der Universität Wien. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Anthropologie von Governance, Machtbeziehungen, Indigenität und Südafrika.
- Gloria K. SERUWAGI (Nr. 41) lehrt am Institut für Soziale Arbeit und Sozialverwaltung der Makerere-Universität. Ihre Ausbildung liegt in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften sowie im Bereich Public Health. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Forschung, Hochschullehre, Politikberatung und Programmarbeit. Ihre beruflichen Interessen umfassen Politik- und Systemforschung, Implementierungsforschung und realistische Evaluation sowie Fluchtmigration und die Beteiligung von Gemeinschaften (Community Engagement and Involvement, CEI). Mit ihrem Engagement für multidisziplinäre Ansätze, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit leitet und unterstützt sie mehrere Initiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter, vulnerabler und marginalisierter Bevölkerungsgruppen. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Gesundheit, Bildung und Lebensgrundlagen von Frauen, Kindern, Jugendlichen und Geflüchteten. Systemstärkung, Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen, Unterstützung politischer Maßnahmen und Programme sowie Advocacy sind wichtige Bestandteile ihrer Tätigkeit.
- Serigne SEYE (Nr. 42) lehrt und forscht an der Universität Cheikh Anta Diop in Dakar, Senegal. Er verfasste eine Dissertation in afrikanischer Literaturwissenschaft über das Werk des senegalesischen Schriftstellers Boubacar Boris Diop und hat zahlreiche Beiträge zu diesem und anderen afrikanischen Autoren veröffentlicht. Seine Forschung konzentriert sich auf Hybridisierungsphänomene in literarischen Texten und urbanen Kulturen. Er publizierte unter anderem über Intermedialität, Beziehungen zwischen Rap und Literatur, mündliche Literatur, Intersektionalität sowie afropäische und postkoloniale Erzählungen. Derzeit bereitet er mehrere Bücher vor, darunter eine Biografie und eine Monografie über Boubacar Boris Diop.
- Nadine SIEGERT (Nr. 34) ist Wissenschaftlerin, Kuratorin und Verlegerin mit Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst des Globalen Südens. Derzeit ist sie stellvertretende Direktorin des Iwalewahauses der Universität Bayreuth und Mitglied des Forschungsprojekts Revolution 3.0 der Bayreuth Academy of Advanced African Studies. 2018 war sie Brooks International Fellow an der Tate Modern und der Delfina Foundation, 2017 Curator in Residence an der Vila Sul des Goethe-Instituts in Salvador da Bahia. Sie lehrt moderne und zeitgenössische afrikanische Kunst sowie Curatorial Studies an der Universität Bayreuth und kuratierte mehrere Ausstellungen, darunter Feedback: Art, Africa and the 1980 (2018) und FAVT: Future Africa Visions in Time (seit 2016). Ihr aktuelles Forschungsprojekt untersucht sozialistische ästhetische Moderne in Afrika.
- Valter SILVERIO (Nr. 6) Soziologe. Professor am Departamento de Ciências Sociais der Universidade Federal de São Carlos, São Paulo, Brasilien. Doktoratsstudium an der Universidade Estadual de Campinas (UNICAMP), São Paulo. Forschungsschwerpunkte: Rassismus, Minderheiten und Identitäten.
- Gabriele SLEZAK (Nr. 18/ 19) Afrikawissenschafterin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt “Sprachwahl in Straf- und Asylverfahren” (ÖNB) und Lektorin für Bambara, Sprachpolitik am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Mitglied im Netzwerk Sprachenrechte. Forschungsschwerpunkte: Soziolinguistik, Mehrsprachigkeit, Mandesprachen, Kommunikation in österreichischen Verfahren. Regionalschwerpunkt: Burkina Faso, Mali.
- Erich SOMMERAUER (Nr. 18) Afrikanist und langjähriger Leiter der Fachbibliothek für Afrikanistik an der Universität Wien.
- Arno SONDEREGGER (Nr. 1/ 2/ 6/ 10/ 13/ 16/ 18/ 32/ 33/ 35/ 38/ 40/ 48) ist Senior Lecturer für Geschichte und Gesellschaften Afrikas an der Universität Wien. Schwerpunktmäßig befasst er sich in Forschung und Lehre mit Afrikanischer Geschichte und Globalgeschichte, historischer Rassismus-Forschung und Wissenschaftsgeschichte. Kürzlich erschienen das Buch Afrika und die Welt: Betrachtungen zur Globalgeschichte Afrikas in der Neuzeit (in drei Ausgaben – Wiesbaden: S. Marix, 2021 & 2022, & Bonn: bpb, 2023) und, in zweiter Auflage, die Kurze Geschichte des Alten Afrika: Von den Anfängen bis 1600 (Wiesbaden: Marix, 2024). Er ist Herausgeber von African Thoughts on Colonial and Neo-Colonial Worlds: Facets of an Intellectual History of Africa (Berlin: Neofelis, 2015), sowie Mitherausgeber von fünf weiteren Sammelbänden, darunter Africa and Its Historical and Contemporary Diasporas (Lanham: Lexington, 2023), Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen: Eine Einführung in die Globalgeschichte (Wien: Mandelbaum, 2015) und Afrika im 20. Jahrhundert: Geschichte und Gesellschaft (Wien: Promedia, 2011). In den Stichproben hat er die Herausgabe von bislang vier Themenheften verantwortet, davon rezent: Verschiebungen des Möglichen: Umbruchszeiten, globale Momente, Grenzüberschreitungen (Nr. 40, 2021) und Histories of Pan-African Intellectual Activism (Nr. 38, 2020). Seine neuesten Veröffentlichungen zu Themen der Afrikanischen bzw. Globalen Ideengeschichte sind gerade in The CLR James Journal: A Review of Caribbean Ideas (30/1-2, 2024) und im Sammelband Stimmen des Antikolonialismus: Eine globalhistorische Spurensuche, 1615-1915 (Wien: Mandelbaum, 2025) erschienen.
- Vanessa SPANBAUER (Nr. 43) studierte Geschichte, Zeitgeschichte und Medien an der Universität Wien und arbeitet als freie Journalistin und Historikerin. Sie beteiligt sich an Forschungsprojekten und Ausstellungen zum Thema Schwarze Menschen und Afrikaner*innen in Wien. Als Teil des Bildungsprojektes AEWTASS - Advancing Equality Within The Austrian School System ist sie für Workshops in Medienbereich verantwortlich.
- Barbara SPECHTL (Nr. 32) studierte Internationale Entwicklung an der Universität Wien und studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der Universität für Bodenkultur Wien. Ihre Schwerpunkte liegen auf der Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere Boden, sowie Genderforschung.
- Karlheinz SPITZL (Nr. 18) Afrikawissenschaften (Swahilistik & Tanzanologie). Translationswissenschaften (Deutsch-Englisch-Französisch). Univ.-Lektor & Dissertant: Rekontextualisierung von Herkunftsdiskursen (Drittmittelfinanzierung: WWTF 2011-2013).
- Dominik SPÖRKER (Nr. 31/ 35/ 39/ 45) absolvierte das Studium der Afrikawissenschaften und der Geschichtswissenschaften an der Universität Wien. Während seiner Studienzeit war er als Studienassistent am Institut für Afrikawissenschaften tätig. Derzeit arbeitet er an Provenienzforschungsprojekten am Weltmuseum Wien und am Naturhistorischen Museum Wien, in denen koloniale Erwerbskontexte unter‐ sucht werden. Im Rahmen seiner Dissertation beforscht er die ostafrikanischen Sammlungen der k.k. Kriegsmarine für das k.k. Naturhistorische Hofmuseum. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte Ostafrikas im 19. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte sowie (post)koloniale Provenienzforschung.
- Anna STEINBAUER-HOLZER (Nr. 43) ist Lehrerin für Geografie und Wirtschaftskunde, Spanisch sowie Psychologie und Philosophie. Sie schreibt für den österreichischen Schulbuchverlag Veritas bei einem GW-Schulbuch für die AHS-Oberstufe mit und ist Teil des Projekts AEWTASS - Advancing Equality Within The Austrian School System. Forschungsschwerpunkte: Schulbuchanalyse, Afrikabild.
- Hanna STEPANIK (Nr. 36) ist Mitarbeiterin des Forschungsprojekts „Popular Culture in Translocal Spaces“ am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien. Im Rahmen ihrer Doktorandinnenstelle arbeitet sie am Institut für Internationale Entwicklung an ihrer Dissertation „The role of “Cape Verdean“ popular cultural practices in the context of diasporisation in Lisbon“. Sie hat einen Diplomabschluss in Internationaler Entwicklung von der Universität Wien und einen Masterabschluss in „Media Practice for Development and Social Change“ von der Universität Sussex.
- Elke STOCKREITER (Nr. 3) Afrikanistin und Arabistin mit historischem und islamwissenschaftlichem Schwerpunkt. Interessengebiete: Islamische Geschichte, islamisches Recht und sozio-historische Veränderungen im subsaharanischen Afrika. Regionale Schwerpunkte: Ostafrika und Nigeria.
- Alexia STUEFER (Nr. 19) ist Strafverteidigerin in Wien.
- Martin STURMER (Nr. 33) hat Afrikanistik und Publizistik- und Kommunikations-wissenschaft in Wien studiert. Er leitet die Nachrichtenagentur afrika.info in Salzburg, die sich für eine differenzierte Wahrnehmung des Kontinents einsetzt. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Rezeption Afrikas in deutschsprachigen Medien sowie Mediengeschichte und Medienpolitik in Tansania.
- Abdul-Rahman Adebayo SULEIMAN PhD (Nr. 49) verteidigte 2022 seine Dissertation und ist derzeit Lecturer am Institut für Geschichte und Internationale Studien der Universität Ilorin. Sein Forschungsschwerpunkt sind Beziehungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Zu seinen Veröffentlichungen in anerkannten Zeitschriften gehören: „The Factor of Trade in the Diplomatic Relations between the Nupe People and the Ilorin Emirate“, Sejarah: Journal of History Department, University of Malaya, 32 (2), 107–120, sowie „Ilorin Emirate Scholars of Nupe Origin’s Role in The Educational Curriculum of The Emirate“, Journal of Islamic Educational Research (JIER), 11 (1), 1–10, e-ISSN 0128-2069.
- C.F. Neels SWANEPOEL (Nr. 39) ist Associate Professor am Institut für Öffentliches Recht der Universität des Freistaats (UFS) in Südafrika. Zu seiner juristischen Laufbahn gehören Tätigkeiten als Staatsanwalt und als niedergelassener Rechtsanwalt. 1999 wurde er Direktor der universitären Rechtsberatungsstelle der UFS. Sein rechtswissenschaftliches Doktorat (LLD, 2006) vertiefte sein Interesse an der Entwicklung einer internationalen Strafrechtsordnung und führte ihn zur Erforschung des Schutzes von Menschen- und humanitären Rechten im postkolonialen Afrika, insbesondere im demokratischen Südafrika. 2013 entwickelte und etablierte er mit Beiträgen von Richter Richard Goldstone, ehemaliger Verfassungsrichter und Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien, ein postgraduales Modul zum internationalen Strafrecht und zur internationalen Strafjustiz. 2006 übernahm er die Leitung des Instituts für Beweis- und Verfahrensrecht, 2015 jene des Instituts für Öffentliches Recht. Nach seiner Pensionierung im Dezember 2020 wurde er zum Research Fellow am Institut für Öffentliches Recht der UFS ernannt.
- Paul SWANEPOEL (Nr. 24/ 37) ist Lecturer an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät des Howard College der Universität KwaZulu-Natal in Durban, Südafrika. In seiner an der Universität Edinburgh abgeschlossenen Dissertation untersuchte er die koloniale Justiz in Kenia und Tanganjika. Seine Forschungsinteressen liegen in Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie.
- Lisa TACKIE (Nr. 43/ 47) studierte Afrikawissenschaften an der Universität Wien und verfasst derzeit ihre Masterarbeit in Internationaler Entwicklung. Ihre Forschung konzentriert sich auf Widerstand, Antirassismus, die afrikanische Diaspora und Intersektionalität. Sie ist Ko-Leiterin der Theatergruppe „Sternenstaub“ für Schwarze Kinder und Trainerin für schulische Workshops sowie Schulungen zu Antirassismus und Zivilcourage für Organisationen wie D!SRUPT, Schwarze Frauen Community und asylkoordination österreich. Derzeit arbeitet sie zudem an der Universität Wien im Erasmus+-Projekt „HELCI - Higher Education Learning Community for Inclusion“.
- Agnes TAIBL (Nr. 16) studiert Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Studienaufenthalt an der Universität Dar es Salaam 2009. Interessenschwerpunkte sind Indentitätskonstruktionen, Zivilgesellschaft und Partizipation. Ihr regionaler Schwerpunkt bildet Ostafrika.
- Julian TAPPRICH (Nr. 11) studiert Vergleichende Literaturwissenschaft und Fotografie in Wien und hat ein Jahr lang Lettres modernes in Paris studiert.
- Tanja TÄUBER (Nr. 4) Sozialanthropologin. Diplomarbeit: Yvonne Veras Werke im Licht theoretischer Konzepte zu Afrikanischem Feminismus und Gewalt. Eine ethnologische Studie zur Funktion eines literarischen Textes.
- Rémi Armand TCHOKOTHE (Nr. 42/ 50) ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt afrikanische Literaturen an der Universität Wien und Associate Lecturer an der Université de Dembéni auf Mayotte. Er forscht mit starkem Interesse an Wissenschaftskommunikation und hat zu Literaturen in Swahili, Wolof und Komorisch gearbeitet. Seine Open-Access-Monografie trägt den Titel « Entré en tant que cousin, sorti en tant que gendarme ». Visa Balladur, Kwassa Kwassa, (Im)mobilité et Géopoét(h)ique relationnelle aux Comores (2023). Derzeit leitet er das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds finanzierte Projekt „Poetics of Relational and Intersectional Identities: African-Diasporic Writers in Austria“.
- Meredith TERRETTA (Nr. 12) ist Assistant Professor für Geschichte an der Universität Ottawa in Ontario, Kanada. Sie spezialisiert sich auf die neuere Geschichte Zentralafrikas, insbesondere Geschlecht, Nationalismus und Postkolonialität. Ihre Arbeit untersucht die Verflechtungen lokaler, staatlicher und globaler politischer Prozesse. Frühere Forschungen zur Geschichte der Union des populations du Cameroun veröffentlichte sie im Journal of African History.
- Klaus TEZOKENG (Nr. 46) promovierte in Germanistik an der Universität Pretoria, wo er auch als Assistant Lecturer am Institut für alte und moderne Sprachen und Kulturen tätig war. Seine Forschungsinteressen umfassen literarische Umweltkritik, Cultural Animal Studies und Posthumanismus.
- Nadja THOMA (Nr. 10) Studium: Altgriechisch, Musikerziehung, Deutsch als Fremdsprache, derzeit Orient-Studien. Musikerzieherin und freie Journalistin. Schwerpunkte: Pädagogik der Ethnomusikologie, Arabische Musik, Interkulturelle Kommunikation. Forschungsaufenthalte im Nahen Osten.
- Malte THRAN (Nr. 16/ 22) promoviert zur Landreform in Namibia an der Universität Bremen und ist als Lehrbeauftragter an der Hamburg University of Applied Sciences (HAW Hamburg) tätig. Forschungsinteressen: Armut, Ideologiekritik, Rassismus.
- Corrado TORNIMBERI (Nr. 8) studierte an den Universitäten Bologna und Cagliari in Italien sowie an der SOAS in London und promovierte an der Universität Cagliari. Er ist Research Associate am Institut für Portugiesische und Brasilianische Studien des King’s College London und Postdoctoral Fellow am Institut für Politik, Institutionen und Geschichte der Universität Bologna.
- Helene TRAUNER (Nr. 8) hat ein Studium der Sozialanthropologie abgeschlossen und forscht am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) in Wien. Ihre Interessen gelten Migration und Migrationspolitik, insbesondere Antidiskriminierung, Arbeitsmarkt, Integration und ethnischen Minderheiten.
- Emem Michael UDO (Nr. 48) ist Doktorandin am Institut für Friedens-, Sicherheits- und Humanitäre Studien der Universität Ibadan in Nigeria. Sie verfügt über mehr als zehn Jahre Lehrerfahrung in afrikanischer Geschichte an der Universität Uyo in Nigeria und nahm an internationalen Konferenzen zur afrikanischen Diaspora teil. Ihre Begeisterung für Afrikawissenschaften motiviert ihre Forschung zu Afrika und zur afrikanischen Diaspora. Sie möchte die Forschung in diesem Gebiet weiterentwickeln und zur weltweiten Ausweitung der Afrikastudien beitragen.
- Evelyn Nwachukwu URAMA Dr (Nr. 47) ist Lecturer am Institut für Anglistik und Literaturwissenschaft der Alex Ekwueme Federal University Ndufu-Alike im nigerianischen Bundesstaat Ebonyi und unterrichtet englische Sprache und Literatur. Ihren Doktortitel in Vergleichender Literaturwissenschaft erwarb sie an der Universität Nigeria. Sie ist Fellow des American Council of Learned Societies (ACLS)/African Humanities Program und des Leeds University Centre for African Studies/Leeds Arts and Humanities Research Institute (LUCAS/LAHRI).
- Judith VAN ALLEN (Nr. 23) promovierte in Politikwissenschaft an der University of California, Berkeley, USA. Sie ist seit Langem als Wissenschaftlerin und Aktivistin tätig und derzeit Senior Fellow am Institut für Afrikanische Entwicklung der Cornell University in Ithaca, New York. Seit 1972 publiziert sie zur politischen Ökonomie des Aktivismus afrikanischer Frauen.
- Alex VEIT (Nr. 20) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre auf Postdoc-Niveau am Institut für Internationale und Interkulturelle Studien (InIIS) der Universität Bremen.
- Natalya VINCE (Nr. 12) ist Lecturer für französische Studien an der Universität Portsmouth. Gleichzeitig schließt sie am Institut für Geschichte der Queen Mary, Universität London, unter der Betreuung von Julian Jackson ihre Dissertation über die Lebenswege und Erinnerungen von Veteraninnen des algerischen Unabhängigkeitskriegs ab. Ihre Forschungsinteressen umfassen Oral History, Geschlechterforschung und das Verhältnis von Geschichte und Erinnerung.
- Daniela WALDBURGER (Nr. 28/ 31/ 32/ 39/ 50) ist Senior Lecturer am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien und Lehrende an der Universität Graz; sie unterrichtete auch am Centre Universitaire de Formation et de Recherche de Mayotte. Ihr jüngstes Buchprojekt verbindet anthropologische Linguistik, Sozialbiografien und Geschichte, um die Nostalgie ehemaliger Bergarbeiter in Lubumbashi (DR Kongo) zu untersuchen. Sie entwickelt den „shared-authority approach“ zur Neuausrichtung der Afrikawissenschaften. Weitere Forschungsinteressen umfassen Soziolinguistik, Diskursanalyse und Fragen von Sprache und (Macht-)Missbrauch, Sprache und Gewalt sowie Forschungsmethoden, Swahili-Sprache und -Literatur, Swahili-Varietäten und transnationale mehrsprachige Sprachverwendung.
- Iain WALKER (Nr. 50) ist Senior Researcher am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort leitet er derzeit ein DFG-gefördertes Projekt zu traditionellen politischen Systemen auf den Komoren. Zugleich ist er Research Associate am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle. Er untersuchte zahlreiche Aspekte gesellschaftlicher Praxis auf den Komoren und entwickelte eine Theorie der Mimesis anhand einer Analyse der Gesellschaft auf Ngazidja, veröffentlicht als Becoming the Other, Being Oneself: Constructing Identities in a Connected World (2010). Darüber hinaus führte er langjährige, an mehreren Orten angesiedelte Feldforschung zu Mobilität und Identitäten hadramitischer Gemeinschaften an der westlichen Küste des Indischen Ozeans durch. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen gehört Islands In A Cosmopolitan Sea: A History of the Comoros (2019).
- Christopher WALSCH (Nr. 15) ist Historiker und Politikwissenschafter mit Schwerpunkt auf Afrika- und Entwicklungspolitik. Er forscht und lehrt an der Corvinus Universität in Budapest.
- Bernhard WEIDINGER (Nr. 2/ 5) studiert Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft in Wien und Granada. Hauptsächliches Forschungsinteresse: Kritik der Arbeitsgesellschaft.
- Bettina WEISS (Nr. 11) promovierte in afrikanischer Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie gab The End of Unheard Narratives. Contemporary Perspectives on Southern African Literatures heraus, einen Sammelband über Themen wie soziosexuelle Erfahrungen Schwarzer südafrikanischer Männer, Prostitution und HIV/AIDS. Sie gründete den eigenen Verlag kalliope paperbacks und veröffentlicht Romane und Kurzgeschichten sowie literaturkritische Bücher mit Schwerpunkt auf südafrikanischer Literatur.
- Daja WENKE (Nr. 4) Afrikanistin und Ethnologin. European Master in Humanitarian Assistance (NOHA) mit Schwerpunkt auf Konfliktforschung.
- Nicole WIEDERROTH (Nr. 22) hat Afrikawissenschaften und Gender Studies an der Humboldt- Universität zu Berlin studiert. Derzeit ist sie Doktorandin der Universität Duisburg-Essen, im Fachbereich Geschichte.
- Steffen WIPPEL (Nr. 40) ist assoziierter Wissenschaftler am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt hat er sich im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Re-Konfigurationen. Geschichte, Erinnerung und Transformationsprozesse im Mittleren Osten und Nordafrika“ der Untersuchung transregionaler Verflechtungen im Kontext von Süd-Süd-Beziehungen gewidmet. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter Wirtschaft, Politik und Raum: Territoriale und regionale Prozesse in der westlichen Sahara (Berlin/ Tübingen 2012), und Mitherausgeber von Focus sur Tanger: Là où l’Afrique et l’Europe se rencontrent (Rabat 2016) und Les relations transsahariennes à l'époque contemporaine: Un espace en constante mutation (Paris/ Berlin 2004).
- Katharina WURZER (Nr. 32/ 36/ 38/ 40) hat einen Bachelorabschluss in Afrikawissenschaften. Sie absolviert ein fortgeschrittenes Masterstudium in Afrikawissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität Wien und wirkt an verschiedenen Lehr- und Forschungsaktivitäten der Institute für Afrikawissenschaften, Politikwissenschaft – Staatswissenschaft und Internationale Entwicklung mit. Seit 2017 ist sie Research Assistant am Vienna Center for Electoral Research (VieCER). Ihr regionaler Schwerpunkt ist Westafrika allgemein und das frankophone Afrika im Besonderen.
- Saleh YASIN (Nr. 46) ist Masterstudent am Institut für Geschichte der Universität Dar es Salaam. Er möchte seine Forschung zu Stadtgeschichte, Umweltgeschichte und lokaler Handlungsmacht in der Gestaltung urbaner Räume vertiefen. Vor seinem weiterführenden Studium arbeitete Yasin als Lehrer an einer Sekundarschule und verfasste außerdem Geschichtsschulbücher, die heute als ergänzende Lektüre verwendet werden.
- Felicia Arudo YIEKE (Nr. 13) ist Senior Lecturer am Institut für Literatur, Sprachen und Linguistik der Egerton University in Kenia. Ihre Fach- und Interessengebiete umfassen Diskursanalyse und Soziolinguistik, insbesondere Gender und Sprache.
- Tal ZALMANOVICH (Nr. 34) ist Postdoctoral Fellow an der Hebräischen Universität Jerusalem im ERC-geförderten Projekt APARTHEID-STOPS, das die transnationale Verbreitung kultureller Ausdrucksformen gegen die Apartheid untersucht. Als Medienhistorikerin veröffentlichte sie in Postcolonial Studies und im Journal of British Studies. Weitere Beiträge erscheinen in Safundi und Critical Arts. Sie moderiert einen Podcast im New Books Network.